SP-Unternehmer: Klein- und Mittelbetriebe brauchen Investionsförderung

Wien (OTS) - Die Aussagen des Bundesobmannes des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender, NAbg. Max Hofmann, kritisierte heute der Präsident des Wirtschaftsverbandes Wien und Wirtschaftssprecher der Wiener SPÖ, GR Fritz Strobl.

"Diese Regierung hat die Klein- und Mittelbetriebe in ihre Existenz bedrohende Lage gebracht. Das völlig falsche Handeln angesichts der einbrechenden Konjunktur hat deren Probleme verstärkt und mit verursacht. Auch deshalb hat das Hochwasser noch katastrophalere Auswirkungen auf die KMUs und die Beschäftigungssituation. Die Maßnahmen, die der RFW nun als
Erfolg feiert, kommen für einen Großteil der Unternehmen zu spät und sind nur punktuell. Worum es geht, ist eine groß angelegte Initiative, die allen Betrieben ermöglicht, wieder zu arbeiten."

Die Abschaffung des Investitionsfreibetrags sei auf Drängen der FPÖ vorgenommen worden. Die Auswirkungen hätten sich extrem negativ ausgewirkt und seien nun zu einer Bedrohung für tausende kleine und mittlere Unternehmen und deren Beschäftigte geworden. "Anstatt auf die negative Wirtschaftslage die Konjunktur belebend einzuwirken, hat die Bundesregierung ihr Phantom Nulldefizit verfolgt und darüber hinaus einfach nichts getan. Dadurch gab es eine Schwächung der Kaufkraft und dann noch ständig neue Belastungen für die Unternehmer."

Der Mandatar forderte mit Nachdruck, nun das Versäumte nachzuholen. "Die Hochwasserkatastrophe als Vorwand zu nehmen, auch jetzt keine Entlastung der KMUs vorzunehmen, wird zahllose weitere Betriebe nachhaltig schädigen. Die vom RFW plakatierten Maßnahmen sind zwar auch notwendig, machen aber nur einen Bruchteil der seit Jahren zugesagten Erleichterungen aus und werden sich nicht nachhaltig niederschlagen."

Strobl forderte ein kompaktes Infrastrukturprogramm des Bundes, gezielte Politik zur Bekämpfung der stark steigenden Arbeitslosigkeit und einen sofortigen Investitionsfreibetrag für kleine und mittlere Unternehmen.

"Die FPÖ wäre gut beraten, ihren Fehler einzusehen und zu korrigieren. Ein Investitionsfreibetrag wäre endlich ein sichtbares und für die Betriebe spürbares Zeichen, dass die Probleme der KMUs ernst genommen werden. Sie sind der größte Arbeitgeber des Landes. Ohne ihre Leistungsfähigkeit geht es mit der Wirtschaft weiter bergab."

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