Hochwasser: Böhmdorfer zieht positive Zwischenbilanz über Häftlingseinsatz

Bislang bereits ca. 14.000 Arbeitsstunden geleistet

Wien (OTS) - Justizminister Dr. Dieter Böhmdorfer gab heute erste Daten zum Häftlingseinsatz bei den Aufräumarbeiten der Hochwasserschäden bekannt. In 14 Gemeinden seien täglich zwischen 50 und 60 Häftlinge im Einsatz. Diese hätten bislang 13.856 Arbeitsstunden geleistet, so Böhmdorfer. Der Staat verlange für diesen Einsatz keine Kosten, erklärte der Justizminister.

Unmittelbar nach Hereinbrechen der Flutkatastrophe hatte Böhmdorfer die Leiter der Justizanstalten per Erlass ersucht, alle Möglichkeiten zu prüfen, inwieweit Häftlinge zu Einsatzarbeiten herangezogen werden können. Daraufhin wurden die für die Katastrophenhilfe geeigneten Häftlinge sorgfältig ausgewählt.

Die Häftlinge werden durch Gemeinden, Institutionen oder Privatpersonen angefordert. Sie verrichten vor allem Abbruch- und Räumungsarbeiten sowie Be- und Entladetätigkeiten bei Hilfstransporten durch das Rote Kreuz. Dabei wird insbesondere das Logistikzentrum der Bezirksstelle Korneuburg und die Bezirksstelle Neunkirchen unterstützt. Für die Hilfstransporte würden von den Justizanstalten auch LKWs und Busse zur Verfügung gestellt, erklärte Böhmdorfer.

Die Unterstützung durch die Justiz werde von der Bevölkerung äußerst positiv angenommen, weshalb der Einsatz noch mehrere Wochen andauern werde, so der Justizminister.

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