"Sehr gut" des Rechnungshofes für die Wiener Schulverwaltung

Keine Doppelgleisigkeiten in Wiener Schulverwaltung

Wien (OTS) - Der Rechnungshof kritisiert Doppelgleisigkeiten in Österreichs Schulverwaltung. Aber: Wien ist einmal mehr anders. Der Stadtschulrat für Wien hat die effizienteste Lehrerverwaltung von allen Bundesländern aufgebaut, wie dem jüngsten Rechnungshof-Bericht zu entnehmen ist. Auch im Bereich der Schulverwaltung schlägt das "rote Wien" alle anderen, konstatiert Stadtschulratspräsidentin Dr. Susanne Brandsteidl.

Da in Wien ein logistisch stringentes Verwaltungsmodell aufgebaut wurde, bei dem der Stadtschulrat primär handlungsleitend ist, hält der Rechnungshof folgende Fakten fest:

1. Wien hat die sparsamste Form der Schulverwaltung im Pflichtschulbereich aufgebaut. Das Einsparungspotenzial wird
vom Rechnungshof für Wien mit 0% eingeschätzt.
2. Die Wiener Schulverwaltung arbeitet besonders effizient, wie
dies u.a. am Beispiel der gelebten Flexibilität bei Schulerrichtungen und Schulauflösungen gewürdigt wird.
3. Wien hält sich bei den Lehrerkosten exakt an die
Bundesvorgaben, wie dies an der Einhaltung der Stellenplanrichtlinien des Bundes erkennbar ist.

Der Rechnungshof würdigt aber auch die hohen Zusatzleistungen der Stadt Wien, wie an den Ausgaben für Pflichtschüler durch das Land Wien (österreichischer Spitzenrang!) gemessen wurde.

Während Wien also mit der Bestnote beurteilt wird, gibt es in den meisten anderen Bundesländern nach wie vor parallel und oftmals konkurrierende Verwaltungsstränge zwischen Landesschulräten und Ämtern der Landesregierung. Der Rechnungshofbericht zeigt sehr deutlich, dass gerade in den ÖVP-dominierten Ländern noch hohes Einsparungspotenzial vorhanden ist.

Jedenfalls kommt da ein beträchtlicher Reformdruck auf die Bildungsministerin zu. "Ich beneide die Bildungsministerin nicht, weil sie die anderen Bundesländer dazu bringen muss, eine so sparsame Lehrerverwaltung wie Wien aufzubauen", meinte Brandsteidl abschließend. (Schluss) ssr

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