Harley-Treffen: LHStv. Pfeifenberger kritisiert Stadt Villach

Treffen bringt rund sieben Millionen Euro an Wertschöpfung -Finanzierungsstopp von Stadt Villach und Tourismusverband Faaker See würde Event in Frage stellen

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Tourismusreferent LHStv. Karl Pfeifenberger hat die Ankündigungen von Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter, die vereinbarte Mitfinanzierung des Harley-Events auszusetzen, heute scharf kritisiert. Pfeifenberger sagte, die Reaktion mancher Touristiker und des Villacher Bürgermeisters komme ihm vor wie "das einzige was stört ist der Gast". Immerhin bringen die Harley-Fans den Hoteliers und Gastronomen in der Region knapp sieben Millionen Euro an zusätzlicher Wertschöpfung. Geld, das ohne diese Veranstaltung nicht fließen würde. Jetzt das gesamte Event mit diesen waghalsigen Aussagen in Gefahr zu bringen sei absolut nicht angebracht, betonte Pfeifenberger.

Wie Pfeifenberger weiters sagte, könne die Stadt Villach auch gar nicht einen Finanzierungstopp verhängen, da ein Drei-Jahres-Vertrag abgeschlossen wurde, der auch noch im nächsten Jahr gültig sei. Die Harley Bikeweek sei für den touristischen Spätsommer absolut wichtig und unverzichtbar. Laut dem Tourismusreferenten bringen alle Kärntner Events eine zusätzliche Wertschöpfung von mehr als 25 Millionen Euro in die Kassen der Touristiker. Kärnten sei auch eines der wenigen Bundesländer, die in der bisherigen Sommersaison positiv bilanzieren konnten (LPD Nr. 859). Grund dafür sind unter anderem die zugkräftigen Events wie Ironman, Beachvolleyball und viele mehr.

Pfeifenberger appellierte heute weiters an die Organisatoren des Harley Treffens, Streitigkeiten bezüglich der kritisierten Nebenveranstaltungen raschest beizulegen und mit den Betroffenen eine Lösung zu finden, die eine breite Akzeptanz findet. Den Villacher Bürgermeister forderte Pfeifenberger auf, seine Ankündigungen betreffend des Finanzierungsstopps öffentlich raschest rückgängig zu machen um eine Verunsicherung der Gäste und dem Gros der Touristiker künftig zu vermeiden.

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