Kremser Tourismus legt zu

Investitionen in Kultur, Fremdenverkehr und gezieltes Marketing haben sich gelohnt Krems (OTS) - Während die Nächtigungszahlen österreichweit im Durchschnitt um 7,2 Prozent zurückgehen, verbuchte Krems in den Sommermonaten Zuwächse von 7 Prozent (Juni) und 5,6 Prozent (Juli). Rückgänge wurden im August aufgrund des Hochwassers verzeichnet.

Neben intensiven Bemühungen auf dem kulturellen und touristischen Sektor erwies sich das Stadtmarketing mit der Plakat-Aktion "Kunst.Genuss.Krems" als wichtiger Verstärker. Die Plakate waren im regionalen Umfeld von Krems affichiert und haben vor allem kunst- und kulturinteressierte Gäste aus dem Großraum Wien und Niederösterreich erreicht. "Mit dieser Kampagne machten wir gezielt auf unser vielfältiges touristisches und kulinarisches Angebot aufmerksam", ist Bürgermeister Franz Hölzl überzeugt, die richtigen Impulse gesetzt zu haben und den Gastronomie- und Beherbungsbetrieben zusätzliche Umsätze gebracht zu haben.

Der Aufwärtstrend im Tourismus erlitt durch das Hochwasser im August allerdings einen Knick. Wenn Krems auch als einzige Stadt zwischen Linz und Fischamend vom Donau-Hochwasser verschont geblieben ist, leidet die Stadt doch mit den betroffenen Gemeinden mit. Hölzl richet daher einen Appell an jene, die um ein ungetrübtes Urlaubsvergnügen in der Region und in Krems fürchten: "Kommen Sie nach Krems und genießen Sie Ihren Aufenthalt wie geplant! Damit helfen Sie uns, die vergleichsweise geringen Schäden im Stadtgebiet vergessen zu machen." Besuchermagneten wie Kunstmeile, Karikaturmuseum und die Altstadt stehen den Besuchern uneingeschränkt offen.

Trotz aller Anstrengungen wird der Einbruch bei den Übernachtungen im August nicht ganz aufzuholen sein. Dennoch blickt man zuversichtlich in die Zukunft: Die Radwege entlang der Donau zwischen Passau und Bratisvlava sind wieder befahrbar, eine leichte Erholung beim Fahrrad-Tourismus ist daher bereits spürbar.

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