Wiener Städtische Gruppe von Jänner bis Juli 2002: 9,3 Prozent Wachstum über alle Sparten Auslandstöchter boomen mit plus 30,4 Prozent

Wien (OTS) - Die Gruppe Wiener Städtische baut ihre bedeutende Rolle in Mittel- und Osteuropa als Versicherer weiter aus. Der Wachstumsmotor waren und sind die Auslandstöchter mit einem Prämien-Plus von 30,4 Prozent auf 548,12 Mio. Euro.

Generaldirektor Dr. Günter Geyer zum dauerhaften Erfolg der Gruppe in Osteuropa: "Wir sind zu allererst Dienstleister. Wir schaffen mit unseren Produkten, die auf spezielle Kundenbedürfnisse eingehen, einen Mehrwert, der honoriert wird."

Die am stärksten prosperierenden Länder sind die Slowakei, Tschechien, Ungarn und Kroatien. In Kroatien liegt das Plus derzeit bei 60 Prozent, das der slowakischen Kooperativa deutlich über 90 Prozent.

Die vorläufigen direkt verrechneten Prämieneinnahmen der Gruppe Wiener Städtische stiegen in den Monaten Jänner bis Juli 2002 um 9,3 Prozent auf 2.226,98 Mio. Euro. Im Inland legte die Donau Versicherung um 2,3 Prozent auf 332,49 Mio. Euro, die S-Versicherung um 6,1 Prozent auf 463,18 Mio. Euro und die Union Versicherung um satte 28,4 Prozent auf 213,13 Mio. Euro zu. Die Sparte Nichtleben wuchs um 13,6 Prozent auf 1.343,10 Mio. Euro, die Sparte Leben um 3,3 Prozent auf 883,89 Mio. Euro.

Kooperativa Prag verzeichnet ca. 15.000 Schadensfälle

Besonders hart wurde Tschechien in den südböhmischen Regionen in der Umgebung von Budweis, Pilsen und Prag bis hinauf an die nordböhmisch-deutsche Grenze vom Hochwasser getroffen.

Der gesamtökonomische Schaden wird auf 100 Milliarden Kronen (rund 3,2 Mrd. Euro) geschätzt, wobei der Anteil der Versicherungswirtschaft zwischen 20 und 25 Milliarden Kronen (rund 0,6 bis 0,8 Mrd. Euro) liegen dürfte.

Die größte Auslandstochter der Wiener Städtischen, die Kooperativa Prag, ist voraussichtlich mit einem Schadensausmaß von fünf bis sieben Milliarden Kronen (etwa 160 bis 220 Mio. Euro) konfrontiert. Die zahlenmäßig meisten Schäden fallen in den Bereich der privaten Haushalt- und Eigenheimversicherung. Die Kooperativa ist ebenfalls Versicherer der Prager U-Bahn und des Prager Zoos, die beide zum Teil schwer beschädigt wurden. Sofort nach der Hochwasserkatastrophe wurde die Zahl der Schadensbegutachter erhöht und eine Hotline eingerichtet. Die Kooperativa Prag verteilte zudem an die Evakuierten Gummihandschuhe mit Verhaltensregeln und führte "fliegende Kassen" ein, da die normale Schadensauszahlung über die Post unterbrochen war.

Wiener Städtische Aktiengesellschaft

Die börsennotierte Wiener Städtische Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft geht mit einem kräftigen Plus in die zweite Jahreshälfte. Direkt verrechnete Prämieneinnahmen in der Höhe von 969,29 Mio. Euro entsprechen einer Zunahme von 4,7 Prozent. Besonders erfreulich ist die Entwicklung des Nichtleben-Bereiches: Hier wuchsen die Prämieneinnahmen um 8,9 Prozent auf 624,95 Mio. Euro. Eine rückläufige Entwicklung wiesen die Versicherungsleistungen auf:
585,78 Mio. Euro, das bedeutet minus 10,34 Prozent.

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