Telekom Austria Gruppe: Ergebnis für das 1.Halbjahr 2002 - TEIL 3

Nettoverschuldung

Wien (OTS) - Als Ergebnis des hohen Cashflow-Wachstums stieg die konsolidierte Nettoverschuldung der Telekom Austria Gruppe seit Jahresende 2001 nur um 151,1 Mio. EUR auf 3.433,2 Mio. EUR (Ende Juni 2002), trotz des Erwerbs des 25-prozentigen Anteils an Mobilkom Austria in der Höhe von 692,8 Mio. EUR, der aus Barmitteln finanziert wurde. Exklusive des Erwerbs des 25-prozentigen Anteils an Mobilkom Austria wäre die Nettoverschuldung um 541,7 Mio. EUR auf 2.740,4 Mio. EUR zurückgegangen. Das Verhältnis Nettoverschuldung zu Eigenkapital (Net Gearing) stieg leicht von 131,3 % zum Jahresende 2001 auf 134,0 % gegen Ende des 1. Halbjahres 2002.

Die Entwicklung der Nettoverschuldung inkludiert die Effekte aus der Veräußerung von Forderungen sowohl von Telekom Austria als auch von Mobilkom Austria an eine unabhängige Qualifying Special Purpose Entity (QSPE). Diese Veräußerung fand im Rahmen einer Revolving Period Securitization in der Höhe von 287,6 Mio. EUR statt. Die Bareinnahmen von der QSPE betragen 283,5 Mio. EUR.

MitarbeiterInnen

(Ende der Periode) (Durchschnitt der Periode) 30/06/02 31/12/01 Veränd. 1.Hj.02 1.Hj.01 Veränd.

Festnetz* 11.033 13.322 -2.289 11.424 13.786 -2.362 Mobilkommuni-
kation 3.518 3.285 233 3.487 3.103 384 Datenkommuni-
kation 852 914 -62 867 933 -66 Internet 359 307 52 373 268 105 Telekom Austria
Gruppe 15.762 17.828 -2.066 16.151 18.090 -1.939 *inklusive freigestellter
MitarbeiterInnen 602 957 -355 812 612 200

Die Reduktion des Personalstandes wurde im 2. Quartal 2002 beschleunigt. Im Vergleich zu Ende Juni 2001 verringerte sich die Personalzahl im Festnetzbereich um 2.289 Personen. Auf Gruppenebene betrug die Personalreduktion 2.066 (alle Zahlen inklusive der im Rahmen der Personalrestrukturierung freigestellten MitarbeiterInnen). Im 1. Halbjahr 2002 wies der Personalstand im Festnetzbereich einen Rückgang um 870 Personen gegenüber dem Jahresende 2001 auf, was den Zielvorgaben für die Reduktion der Mitarbeiteranzahl um bis zu 1.500 Personen bis zum Jahresende 2002 entspricht.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2002

Im Festnetzsegment steht die Fortsetzung der positiven Entwicklung des Marktanteils von Telekom Austria im Zentrum der Bemühungen. Der Fokus der Marketingaktivitäten wird auf der Erweiterung des Produktportfolios sowie auf dem weiteren Ausbau der Distributionskapazitäten des Unternehmens im Großkundenbereich liegen. Somit wird auf die Maximierung des Verkehrsvolumens bei gleichzeitiger Kostenreduktion abgezielt, um den Tarifsenkungen entgegenzuwirken.

In der Datenkommunikation geht man von einer fortgesetzten Verbesserung der Margen im Vergleich zum Vorjahr, trotz einer Schwächung im 2. Quartal 2002 aufgrund von einmaligen Posten, aus.

Im Internetsegment wird sich die Nachfrage schwächer als ursprünglich erwartet entwickeln. Die daraus resultierende Verringerung des Umsatzwachstums sollte durch niedrigere Kosten ausgeglichen werden.

Obwohl von einer Intensivierung des Wettbewerbs in der zweiten Jahreshälfte ausgegangen wird, sollte das Geschäftssegment Mobilkommunikation in Österreich weiterhin eine solide operative Performance erbringen. Umsatzerlöse und Erträge werden vom wachsenden Beitrag aus dem Auslandsgeschäft profitieren.

Auf Gruppenebene liegt Telekom Austria voll im Plan, um einen leichten Anstieg des zusammengefassten EBITDA sowie eine weitere Verbesserung des Nettoergebnisses im Jahr 2002 zu erzielen.

Detaillierte Informationen über die Ergebnisse nach Geschäftssegmenten finden Sie im Finanzbericht für das 1. Halbjahr 2002 auf der Telekom Austria Website unter
http://www.telekom.at/Content.Node2/de/ir/hj_2002.php

(Schluss)

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  • the level of demand for telecommunications services or equipment, particularly with regard to access lines, traffic, bandwidth and new products;
  • competitive forces in liberalized markets, including pricing pressures, technological developments, alternative routing developments and new access technologies, and our ability to retain market share in the face of competition from existing and new market entrants;
  • the effects of our tariff reduction or other marketing initiatives;
  • the regulatory developments and changes, including the levels of tariffs, the terms of interconnection, unbundling of access lines and international settlement arrangements;
  • our ability to achieve cost savings and realize productivity improvements;
  • the success of new business, operating and financial initiatives, many of which involve start-up costs, and new systems and applications, particularly with regard to the integration of service offerings;
  • our ability to secure the licenses we need to offer new services and the cost of these licenses and related network infrastructure build-outs;
  • the progress of our domestic and international investments, joint ventures and alliances, including the strategic partnership with Telecom Italia and its subsidiaries;
  • the impact of our new business strategies and transformation program;
  • the availability, terms and deployment of capital and the impact of regulatory and competitive developments on capital expenditures;
  • the outcome of litigation in which we are involved;
  • the level of demand in the market for our shares which can affect our business strategies;
  • changes in the law including regulatory, civil servants and social security law, including pensions and tax law; and

general economic conditions, government and regulatory policies, and business conditions in the markets we serve.

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