Telekom Austria Gruppe: Ergebnis für das 1. Halbjahr 2002 - Teil 2

Gruppenübersicht

Wien (OTS) - Umsatzerlöse

Im 1. Halbjahr 2002 stiegen die zusammengefassten Umsatzerlöse um 0,2 % auf 1,9 Mrd. EUR gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die verstärkte Vermarktung von preisgünstigeren Tarifpaketen zur Beendigung der Marktanteilsverluste trug im 1. Halbjahr 2002 zur Verringerung der Umsatzerlöse im Festnetzbereich um 9,2 % auf 1.007,0 Mio. EUR bei. Ende Juni 2002 betrug der gesamte Marktanteil im Festnetzbereich 55,3 %, was gegenüber Jahresende 2001 (56,2 %) einen Rückgang, jedoch im Vergleich zu Ende März 2002 (55,1 %) einen leichten Anstieg darstellt. In der Mobilkommunikation ist das Umsatzwachstum um 10,2 % auf 906,9 Mio. EUR im 1. Halbjahr 2002 sowohl auf das Inlands- als auch auf das Auslandsgeschäft zurückzuführen. In der Datenkommunikation stiegen die Umsatzerlöse um 4,2 % und im Internetsegment beträgt der Umsatzanstieg 43,6 %.

in Mio. EUR 2.Qu.02 2.Qu.01 Veränd. 1.Hj.02 1.Hj.01 Veränd. 1.Hj.01 in % in % unber. Festnetz 494,4 541,3 -8,7 % 1.007,0 1.109,0 -9,2 % 1.244,4 Mobilkommuni- kation 454,7 411,1 10,6 % 906,9 823,3 10,2 % 822,5 Datenkommuni- kation 80,5 77,9 3,3 % 157,8 151,5 4,2 % 151,5 Internet 27,8 20,7 34,3 % 56,3 39,2 43,6 % 39,2 Sonst. & Elimi- nierungen -122,1 -101,4 20,4 % -230,2 -229,3 0,4 % -322,3 Zusammenge- fasste Umsatz- erlöse 935,3 949,6 -1,5 % 1.897,8 1.893,7 0,2 % 1.935,3

EBITDA exklusive der Aufwendungen für freigestellte MitarbeiterInnen

Im 1. Halbjahr 2002 stieg das zusammengefasste EBITDA aller vier Geschäftssegmente um 12,5 % auf 794,5 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr zeigte das EBITDA im Festnetzbereich trotz niedrigerer Umsatzerlöse eine stabile Entwicklung vor allem aufgrund weiterer Kostensenkungsmaßnahmen, aber auch durch die Auflösung von Rückstellungen für Vorruhestandsprogramme. Obwohl das Geschäftssegment Mobilkommunikation im 2. Quartal 2002 saisonbedingt niedrigere Margen verzeichnete, stieg das EBITDA im 1. Halbjahr 2002 um 21,0 % auf 351,4 Mio. EUR. Das Datenkommunikationssegment zeigte im 1. Halbjahr 2002 mehr als eine Verdoppelung des EBITDA auf 27,7 Mio. EUR. Im Internetsegment verbesserte sich das EBITDA von minus 14,1 Mio. EUR auf minus 4,0 Mio. EUR.

in Mio. EUR
2.Qu.02 2.Qu.01 Veränd. 1.Hj.02 1.Hj.01 Veränd. in % in % Festnetz* 208,6 208,5 0,0 % 419,8 418,7 0,3 % Mobilkommunikation 163,2 131,0 24,6 % 351,4 290,3 21,0 % Datenkommunikation 11,6 3,3 251,5 % 27,7 11 147,3 % Internet -2,4 -11,9 79,8 % -4,0 -14,1 71,6 % Sonst. & Elimi
nierungen -0,4 0,0 - -0,4 0,0 - Zusammengefasstes
EBITDA* 380,6 330,9 15,0 % 794,5 706,1 12,5 % *exkl. Aufwendungen für freigestellte MitarbeiterInnen

~ Inklusive der Aufwendungen für die im Rahmen der Restrukturierung freigestellten MitarbeiterInnen beträgt der Anstieg des zusammengefassten EBITDA im 1. Halbjahr 2002 12,9 % auf 775,6 Mio. EUR. Das EBITDA im Festnetzbereich stieg um 0,3 % auf 400,9 Mio. EUR. EBIT exklusive der Aufwendungen für freigestellte MitarbeiterInnen Das zusammengefasste EBIT der Telekom Austria Gruppe stieg im 1. Halbjahr 2002 um 86,9 % auf 243,2 Mio. EUR. Die Abschreibungen fielen einhergehend mit niedrigeren Anlagenzugängen insbesondere im Festnetzbereich. Im 1. Halbjahr 2001 besteht die Position "Sonstiges und Eliminierungen" fast ausschließlich aus der Firmenwertabschreibung von Czech On Line. Aufgrund der Anwendung von SFAS 142, "Goodwill and Other Intangible Assets (Firmenwert und andere immaterielle Vermögensgegenstände)", hat Telekom Austria mit 1. Januar 2002 keine Abschreibung von Firmenwerten mehr vorgenommen. ~

in Mio. EUR 2.Qu.02 2.Qu.01 Veränd. 1.Hj.02 1.Hj.01 Veränd. in % in % Festnetz* 8,8 -0,8 - 23,6 9,1 159,3 % Mobilkommuni-
kation 95,9 63,7 50,5 % 218,2 166,3 31,2 % Datenkommunikation 2,4 -4,4 - 10,2 -4,4 -Internet -4,9 -13,5 63,7 % -8,7 -19,0 54,2 % Sonst. & Elimi-
nierungen 0,0 -12,2 - -0,1 -21,9 99,5 % Zusammengefasstes
EBIT* 102,2 32,8 211,6 % 243,2 130,1 86,9 % *exkl. Aufwendungen für freigestellte MitarbeiterInnen

~ Inklusive der Kosten für die im Rahmen der Restrukturierung freigestellten MitarbeiterInnen wies das zusammengefasste EBIT im 1. Halbjahr 2002 mehr als eine Verdoppelung auf 224,3 Mio. EUR (+ 102,1 %) auf. Im Festnetzbereich verbesserte sich das EBIT von einem Fehlbetrag von 10,0 Mio. EUR auf einen positiven Beitrag in der Höhe von 4,7 Mio. EUR. Konsolidiertes Nettoergebnis Der Nettozinsaufwand fiel im 1. Halbjahr 2002 auf 67,7 Mio. EUR gegenüber 84,6 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2001. Die Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen bestehen weiterhin primär aus dem At-equity-Ergebnis des 75-prozentigen Geschäftsanteils an Mobilkom Austria, den Telekom Austria bis Ende Juni 2002 hielt. Der Steueraufwand wurde auf der Basis des erwarteten effektiven Steuersatzes von 31,3 % für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt. Das konsolidierte Nettoergebnis der Telekom Austria AG verbesserte sich von einem Fehlbetrag von 35,5 Mio. EUR im 1. Halbjahr 2001 auf einen Gewinn in der Höhe von 54,4 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2002, was der Anstieg des Ergebnisses je Aktie von minus 0,07 EUR auf 0,11 EUR widerspiegelt. Sachanlagenzugänge in Mio. EUR 2.Qu.02 2.Qu.01 Veränd. 1.Hj.02 1.Hj.01 Veränd. in % in % Wireline* 63,3 84,3 -24,9 % 103,8 162,4 -36,1 % Mobilkommuni- kation 88,6 86,8 2,1 % 129,1 135,1 -4,4 % Telekom Austria Gruppe 151,9 171,1 -11,2 % 232,9 297,5 -21,7 % * inklusive Festnetz, Datenkommunikation und Internet Die gesamten Sachanlagenzugänge der Telekom Austria Gruppe wiesen im 1. Halbjahr 2002 einen Rückgang um 21,7 % auf 232,9 Mio. EUR auf. Diese Entwicklung stellt das Commitment der Gruppe zur weiteren Reduktion der Sachanlagenzugänge unter Beweis. Obwohl traditionsgemäß mit einem Anstieg der Anlagenzugänge im Jahresverlauf zu rechnen ist, geht man für das Gesamtjahr 2002 von einer Reduktion auf 750,0 Mio. EUR aus, was unter den Prognosen zu Jahresbeginn liegt. Der Großteil (84,3 %) der Anlageninvestitionen im Wireline-Bereich wurde für den Festnetzbereich aufgewendet, 9,5 % für den Datenkommunikationsbereich und 6,2 % für das Internetsegment. 55 % der Anlageninvestitionen im Festnetzbereich wurden für Breitbandaktivitäten getätigt. In der Mobilkommunikation wurden 69,3 % der Anlageninvestitionen in Österreich, 22,9 % in Kroatien und der Rest primär in Slowenien aufgewendet. (Forts.) ~

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