Sima nach 37. Panne in Temelin: Wo bleiben die versprochenen Maßnahmen der Regierung?

Wien (SK) "Die Pannen-Chronologie in Temelin wird wöchentlich länger und die Bundesregierung hat bis heute keine einzige Maßnahme bekannt gegeben, die sie in Sachen Temelin seit den tschechischen Wahlen im Juni unternommen hat", kritisierte Montag SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima. Das grenznahe AKW wurde am Samstag wegen Problemen an den Pumpen in Block 1 vom Netz genommen, bekannt wurde der mittlerweile 37. Zwischenfall seit Beginn der nuklearen Kettenreaktion erst am Sonntag Abend. ****

"Die Pannen häufen sich, der zweite Reaktor erweist sich als ebenso problematisch wie Block 1. Erst vor wenigen Tagen musste Block 2 wegen eines Kurzschlusses abgeschalten werden", so Sima. "Im parlamentarischen Sonderausschuss im Juni hat die Regierung die Aufnahme neuer Gespräche mit Tschechien in Sachen Temelin angekündigt, bis heute ist sie der Öffentlichkeit jegliche Informationen über den Stand der Dinge darüber schuldig geblieben. Vizekanzlerin Riess-Passer wollte in der Causa Temelin sogar persönlich nach Prag reisen", erinnerte Sima. "All den Worten sind offensichtlich keine Taten gefolgt", kritisierte Sima. Sie fordert von der Bundesregierung die Bekanntgabe der nächsten konkreten Schritte und einen Zeitplan zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen in Sachen Temelin. (Schluss) ns/mm

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