Osterweiterung und KMU: Leitl greift jetzt RFW-Forderungen auf

Bundesobmann NAbg. Max Hofmann: "Eingehende Vorbereitungen und einheitliche Standards für RFW schon immer ein Muß!"

Wien, 22-08-02 (OTS) Erstmals habe jetzt auch der als großer Befürworter der EU-Osterweiterung bekannte WKÖ-Präsident die Forderungen der freiheitlichen Wirtschaftstreibenden aufgegriffen und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Vorbereitung des Wirtschaftsstandortes Österreich erkannt, betonte heute RFW-Bundesobmann, NAbg, Max Hofmann. Bisher habe Leitl ja lediglich die Vorteile der Osterweiterung herausgestrichen und die Bedenken des RFW hinsichtlich zu erwartender Probleme für die Klein- und Mittelbetriebe als Schwarzmalerei abgetan.****

"Wenn Leitl jetzt von bis zu 20 Prozent der heimischen Unternehmen oder 400.000 Arbeitsplätzen als von der Osterweiterung betroffen bezeichnet, bedeutet im Klartext, dass die Rahmenbedingungen für rund 60.000 Betriebe, überwiegend KMU, existenzgefährdend sind", so Hofmann. "Der RFW sagt seit langem, dass es eingehender Vorbereitungen wie der Schaffung einheitlicher Standards bedarf." Daher sei laut Leitl die Osterweiterung ganz entgegen seinen bisherigen Aussagen für KMUs kein Vorteil, sondern lediglich für Teile der Industrie und international tätige Großkonzerne.

Hofmann fordert von Leitl auch eine klare Stellungnahme zur Lohnnebenkostensenkung. "Vor allem wie und in welchem Ausmaß dadurch die Zahl der gefährdeten Unternehmen reduziert wird." Es könne nicht allein mit der Lohnnebenkostensenkung abgetan sein, "wir benötigen eine komplette Lösung der Arbeitsplatzproblematik", appelliert Hofmann.

Die Senkung der Lohnnebenkosten sei zwar notwendig, werd jedoch angesichts der völlig veränderten Voraussetzungen durch die Hochwasserschäden neu bewertet werden.

"Solange das Schadensausmaß nicht in vollem Umfang bekannt ist, kann man zwar fordern. Was trotz der immensen Spendenfreudigkeit der Österreicher noch machbar ist, muß jedoch erst seriös abgewogen werden. Die Solidarität zu den mit ihren tausenden Arbeitsplätzen betroffenen Unternehmern hat jetzt Vorrang", schloß Hofmann.

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