KO LAbg Barbara Rosenkranz: "FPÖ Einwände zur Osterweiterung durch Kammerpräsident Leitl bestätigt"

Standards statt Fristen zum Schutz unverzichtbar

St. Pölten (OTS) - "Eine Interessante Wortmeldung, die unsere Einwendungen zu einer eventuellen Osterweiterung stärkt", so kommentiert KO LAbg Barbara Rosenkranz, die Aussagen von Christoph Leitl, wonach 400.000 Arbeitsplätze durch eine Osterweiterung gefährdet sind. Dieser Befund decke sich auch mit den Aussagen prominenter Wirtschaftsforscher, so u.a. dem deutschen Institut ifo in München, so Rosenkranz weiter. Sie stellt auch fest:"Ich erkenne hier eine Bruchlinie innerhalb der ÖVP: Auf der einen Seite, die Sorgen der Unternehmer, die offenbar aus den Expertenmeldung - spät aber doch - den richtigen Schluß ziehen. Auf der anderen Seite steht noch immer der Pröll'sche 'Ohne wenn und aber'-Kurs." Dieser Schritt bedeutet aber gerade für unsere Jugend einen Weg in die Sackgasse . "Billige und konkurrenzlos günstige ausländische Arbeiter und Betriebe werden unseren heimischen Unternehmern mit ihren Lehrlingen die Existenzgrundlagen und Chancen auf Entwicklung rauben", so die FP-Klubchefin düster. Die Zukunftschancen unserer Jugend dürfen nicht beschädigt werden.

Bezüglich einer EU-Osterweiterung setzen die Freiheitlichen auf "Standards statt Fristen": Eine Erweiterung dürfe es nur dann geben, wenn das Lohnniveau in den Kandidatenländern annähernd dem europäischen Standard entspreche, künstlich gesetzte Fristen seien kein wirksamer Schutz gegen Lohndumping und Wohlstandsverlust.

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