SJÖ-Lehrlingskampagne wird im Herbst 2002 fortgesetzt

Kollross zieht Resümee: 7.000 Protestfaxe an Minister Bartenstein sind eindeutiges Signal

Wien (SK) Andreas Kollross, Verbandsvorsitzender der SJÖ (Sozialistische Jugend Österreich), kündigte gegenüber dem Pressedienst der SPÖ die Fortsetzung der SJÖ-Kampagne unter dem Motto "Zeitbombe Jugendarbeitslosigkeit" im Herbst 2002 an. "Arbeitslosigkeit ist kein Schicksal, sondern Produkt einer falschen Politik. Steuererleichterungen für die UnternehmerInnen haben noch nie zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen geführt. Gefragt ist hier eine aktive Lehrlingspolitik, die an der Ausbildung bis hin zu einem neuen Arbeitszeitmodell ansetzt", erklärte Kollross. ****

Konkret versteht Kollross darunter die Schaffung einer dritten Ausbildungskomponente für Lehrlinge in Form von öffentlichen Lehrwerkstätten sowie Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. "Das sichert die qualitative Ausbildung und schafft neue Arbeitsplätze. Rationalisierung in den Betrieben und im öffentlichen Dienst in Form von Stellenabbau und Vollbeschäftigung schließen sich gegenseitig aus. Es wird Zeit, dass hier endlich andere Konzepte zum Tragen kommen", fordert Kollross angesichts der vom Wirtschafts- und Arbeitsministerium präsentierten unzureichenden Lehrlingsreform.

Kollross: "Bartensteins Politik geht zu Lasten junger ArbeitnehmerInnen, deren Arbeitsschutz immer weiter abgebaut wird." Die Aktionstage der SJÖ beinhalten einen Informationsstand und ein mobiles Faxgerät, durch das die Betroffenen ihren Unmut direkt an Minister Bartenstein richten können. Durch die bisherige positive Resonanz im Frühjahr dieses Jahres fühlt sich Kollross bestätigt:
"Bisher sind 7.000 Protestfaxe an den Minister geschickt worden. Das ist ein eindeutiges Signal und bestätigt uns in der Fortführung der Kampagne für eine wirkliche Lehrlingsausbildung und Vollbeschäftigung." (Schluss) wf/mp

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