Salzburg AG: Gratis-Strom für Hochwasser-Opfer

Euro 220.000 Sofortmaßnahmen für Salzburger in Not - Personalfreistellungen in der Höhe von Dutzenden Arbeitstagen für MitarbeiterInnen

Salzburg (OTS) - Effiziente und unbürokratische Hilfe für die vom Hochwasser betroffenen Salzburgerinnen und Salzburger leistet das heimische Energie- und Infrastrukturunternehmen Salzburg AG. Allen geschädigten Energiekunden wird mit einem Hochwasser-Hilfspaket im Gesamtwert von rund 220.000 Euro (ATS 3 Mio.) rasch geholfen.

"Um die Folgen der Hochwasserkatastrophe auch finanziell zu lindern, haben wir in der Unternehmensleitung sofort beschlossen, die betroffenen Stromkunden (Netz- und gleichzeitig Energiekunden) mit Gratisstrom im Ausmaß einer laufenden Monatsrate zu unterstützen. Als eines der führenden Unternehmen im Bundesland wollen wir unsere Verantwortung für die Menschen in dieser Region ernst nehmen", so Salzburg AG-Vorstandssprecher Dr. Arno Gasteiger.

Strom für einen Monat gratis

Alle beim Katastrophenfond des Landes registrierten, geschädigten Haushalts- und kleineren Gewerbekunden (bis zu einem Jahresstromverbrauch von rund 25.000 kWh) erhalten den Strom im Ausmaß einer derzeitigen Monatsrate gratis. Dazu wird - sobald die Liste der Beschädigten vom Land Salzburg zur Verfügung steht und dieses somit identifiziert werden konnten - der nächstfällige Betrag nicht eingehoben bzw. werden dazu keine Erlagscheine verschickt. Bei Kunden mit höheren Verbrauchswerten wird der Hilfsbeitrag jeweils individuell errechnet. Darüber hinaus wird die Salzburg AG einen namhaften Betrag der Katastrophenhilfe des Landes Salzburg für weitere Hilfsmaßnahmen spenden.

Ziel der Aktion, so Gasteiger, ist die nachhaltige Unterstützung beim Wiederaufbau bzw. bei der Wiederherstellung von Wohnungen, Gebäuden und Betrieben.

Unkomplizierter Ablauf

Derzeitige Schätzungen gehen von etwa 2.000 geschädigten Haushalten bzw. Kleinbetrieben im Bundesland aus. Um diesem Kreis eine möglichst rasche Hilfe bieten zu können, wird die Salzburg AG ab sofort aktiv die Hochwassergeschädigten ansprechen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Katastrophenfond des Landes Salzburg, wo alle Hochwasserschäden registriert wurden, ist es der Salzburg AG möglich, ab sofort die Betroffen direkt zu kontaktieren. Die Geschädigten müssen also nicht wie in anderen Bundesländern mit ihrem Energieversorger Kontakt aufnehmen.

Dutzende Mitarbeiter im Einsatz

Zahlreiche Salzburg AG-Mitarbeiter waren auch in den Katastrophenstunden Tag und Nacht zur Sicherung der Energieversorgung bzw. des öffentlichen Verkehrs im Einsatz. Zusätzlich folgte die Salzburg AG umgehend dem Aufruf von Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger, Mitarbeiter zur Unterstützung in den Hochwassergebieten zur Verfügung zu stellen. Die Salzburg AG hat alle Mitarbeiter, die Mitglieder relevanter Einsatzorganisationen sind, für die Dauer des Katastropheneinsatzes vom Dienst freigestellt. Konkret waren das 60 Manntage an Freistellungen an den beiden schlimmsten Tagen der Katastrophe (12. und 13. August).

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