ÖBB-Planungswettbewerb für Westbahnhof-Areal gestartet

Europaweites Planungsverfahren zur umfassenden Immobilienentwicklung auf 130.000m2 rund um den Wiener Westbahnhof soeben angelaufen

Wien (OTS) - Das 130.000m2 große Areal rund um den Wiener Westbahnhof wird städtebaulich entwickelt. Den Startschuss dazu gaben die ÖBB soeben mit dem Beginn des europaweiten Planungswettbewerbes, der bis Ende November ein städtebauliches Leitbild zur hochwertigen Immobilienentwicklung nicht-betriebsnotwendiger ÖBB-Liegenschaften bringt. Das städtebauliche Leitbild dient als Grundlage für die Erstellung von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen durch die Stadt Wien, die den Wettbewerb mit 30% der Kosten fördert und in der Jury vertreten ist.****

Die ÖBB bringen Bewegung in die Entwicklung ihrer nicht-betriebsnotwendigen Liegenschaften des Wiener Westbahnhofes. 130.000m2 werden in den nächsten Jahren städtebaulich entwickelt, für das Gelände wird ein Potenzial von etwa 265.000m2 Bruttogeschossfläche erwartet. Der seit mehreren Monaten intensiv vorbereitete europaweite Planungswettbewerb ist soeben gestartet und wird mit einem städtebaulichen Leitbild die Grundlage dazu liefern. Die Auslobungsunterlagen sind für Teilnahmeberechtigte diesmal auch online über http://www.wienwest.com/ abrufbar bzw. auch als CD-Rom erhältlich. Als zentraler Ansprechpartner und Kontaktstelle für Bewerber wurde das Ziviltechnikerbüro Hans Lechner, Lerchenfelderstraße 65, 1070 Wien, eingesetzt. Teilnahmeanträge, Fragestellungen und Wettbewerbsbeiträge sind hier einzureichen.

Hochkarätige Jury stellt hohe Anforderungen

Eine hochkarätige Jury, zusammengesetzt aus internationalen Architekten, hohen Vertretern der Stadt Wien und den ÖBB, wird bis Ende November eine Reihung und Bewertung der eingereichten Projekte vornehmen. Bewertet wird nach den Kriterien "Städtebauliche Lösung", "Funktionelle Lösung", "Ökologie" und "Wirtschaftliche Aspekte".

Von zentraler Bedeutung ist die städtebauliche Idee zur Aufwertung und Organisation des Wettbewerbsgebietes, das vom Europaplatz über die Felberstraße bis zur Johnstraße reicht, die Signifikanz der baulichen Strukturen, die Orientierungsqualität, Identität und Aufenthaltsqualität in den öffentlichen Räumen, sowie die funktionale und gestalterische Verknüpfung des Gebietes mit dem 15. Bezirk und der Inneren Mariahilfer Straße.

Weiters von Bedeutung ist das künftige städtebauliche Grundmuster im Sinne der Nachhaltigkeit im Umgang mit Grund und Boden und die konkurrenzfähige Rentabilität der Immobilien.

Der Weg zur Bebauung

Nach Abschluss des Wettbewerbs werden die ÖBB mit dem Sieger des Wettbewerbes Verhandlungen über eine Beauftragung führen. Damit sind die Masterplanung für das Westbahnhofareal, die städtebauliche Koordination bis zur Realisierung und die Einarbeitung der Ergebnisse der Objektwettbewerbe bzw. adäquater objektbezogener Planungsverfahren in den Masterplan als Vertiefung und Überprüfung für die Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung der Stadt Wien verbunden.

Bis 5. September können nun die Wettbewerbsunterlagen angefordert und schriftliche Fragen eingereicht werden. Eine Ortsbegehung und ein Rückfragekolloquium findet am 6. September statt. Die schriftliche Fragebeantwortung erfolgt bis 16. September. Abgabetermin 1 für Wettbewerbsarbeiten ist der 21. Oktober, Abgabetermin 2 für Modelle und Web-Publikationsdaten ist der 28. Oktober. Die Beratung der Jury erfolgt im November.

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ÖBB Kommunikation Wien
Mag. Gary Pippan
Tel: 01 / 93000-33596
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