Penz: "Bauern helfen Bauern" appelliert an Solidarität im ländlichen Raum

NÖ Bauernbund setzte Nutzung der Bracheflächen für Hochwassergeschädigte durch

St. Pölten (NÖI) - "Bracheflächen können sofort für Futter oder zur Unterbringung von Vieh genutzt werden." Auf diese wichtige Möglichkeit, hochwassergeschädigten Vieh haltenden Bauern Soforthilfe bieten zu können, macht Niederösterreichs Bauernbunddirektor Hans Penz aufmerksam. Das Ersuchen um Freigabe der Bracheflächen hat der NÖ Bauernbunddirektor Landwirtschaftsminister Wilhelm Molterer bei dessen Besuch in den Hochwasserregionen Niederösterreichs bereits in der Vorwoche unterbreitet. Der Minister hat unser Anliegen sofort nach Brüssel weitergeleitet und wegen seiner Dringlichkeit bei der EU-Kommission unterstützt und die Nutzung der Bracheflächen sofort freigegeben. ****

Penz: "Damit konnte ein wichtiger Schwerpunkt der vom NÖ Bauernbund gestarteten Aktion Bauern helfen Bauern für einen Teil der geschädigten Landwirte in Niederösterreich verwirklicht werden." Wer über Futter auf Bracheflächen verfügt soll das möglichst schnell an die Bezirksbauernkammer weitermelden.

Der NÖ Bauernbunddirektor konnte sich im ständigen Kontakt mit den Bauern in den von der Hochwasserkatastrophe am meisten getroffenen Regionen - im oberen Waldviertel, im Kamptal und entlang der Donau -ein Bild von den Schäden machen, die die Landwirtschaft in Niederösterreich erlitten hat. "In vielen Gebieten wurden Ackerflächen und Futterwiesen vermurrt oder von den Fluten weggerissen. Wo die Frucht unter Schlamm begraben oder tagelang unter Wasser stehen musste, wird die Ernte ausfallen. Betroffen sind vor allem Rüben, Kartoffel, Mais, Sonnenblumen. Auch der Weinbau und die Kellerwirtschaft in Regionen, die bisher für hochwassersicher gehalten wurden, ist schwer getroffen."

Bereits vor dem Abflauen der starken Regengüsse hat der NÖ Bauernbund bei der Raiffeisenlandesbank unter dem Motto Bauern helfen Bauern das Konto 67.009 (Postleitzahl 32.000) eröffnet. Penz appelliert an alle Landwirte und Bewohner des ländlichen Raumes: "Was die Menschen, die um ihr Hab und Gut und die Früchte ihres Fleißes gekommen sind am meisten brauchen, ist Hilfe zum Überleben und Starthilfe zum Neuanfang. Helfen Sie uns dabei bitte durch Ihre Spende! Das Bauernbund Aktions- und Streikkomitee wird dafür sorgen, dass jeder Cent gerecht verteilt und so eingesetzt wird, dass er die Geschädigten zum weiterwirtschaften und damit zur Reparatur der schönsten Kulturlandschaften unseres Landes Niederösterreich ermutigt."

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