Müller: "Banken sollen Kredite der Hochwasseropfer abschreiben"

Wien, 2002-08-19 (fpd) - "In Krisengebieten haben Menschen alles verloren, nur nicht ihre Kredite. Viele Opfer haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren und sind zudem noch hochverschuldet." Deshalb forderte heute der freiheitliche Bankensprecher Abg. Hans Müller die heimischen Banken auf, jene offenen Kredite, die bei den geschädigten Hochwasseropfern aushaftend sind, wegen ihrer Uneinbringlichkeit abzuschreiben. ****

"Die Banken buchen jährlich zig Millionen Euro aufgrund von nichteinbringlichen Krediten aus ihren Bilanzen aus. Für diesen wertberichtigten Betrag müssen sie keine Körperschaftssteuer zahlen, was für die Banken einem Gewinn von 34 Prozent" entspricht, so Müller.

"Würden die Banken auf die aushaftenden Kredite verzichten, wären die Hochwasseropfer entschuldet und somit ihrer Altlasten befreit und könnten für das Aufbauen ihrer Existenzen neue Kredite aufnehmen. Für diese neuen Kredite, die maximal einen Zinssatz von vier Prozent haben dürften, müßte die Bundesregierung den Zinssatz übernehmen", meinte Müller. (Schluß)

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