STUMMVOLL: WIEDERAUFBAU HAT VORRANG!

Wien, 19. August 2002 (ÖVP-PK) In seinem Wahlkreis, dem Waldviertel, hat ÖVP-Abg. Dr. Günter Stummvoll in den letzten Tagen und Wochen selbst erlebt, welche ungeheuren Naturkräfte freigeworden sind: das Lebenselexier Wasser hat sich ins Gegenteil verkehrt, Menschen das Leben genommen, ihnen Wohnungen, Häuser, Arbeitsplätze weggerissen. "Auf der anderen Seite steht aber die unglaubliche Kraft der Hilfsbereitschaft, der Mitmenschlichkeit, der Nächstenliebe. Wir sind stolz auf solche Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserem Land", sagte Stummvoll heute, Montag, in der Debatte im Rahmen der Sondersitzung des Nationalrats und berichtete von einer jungen Wirtin in Steinegg im Kamptal, deren Betrieb zur Gänze zerstört wurde. "Am Anfang habe ich um unseren Betrieb geweint, jetzt weine ich Tränen der Rührung über die Größe der Hilfe von allen Seiten", zitierte Stummvoll die junge Frau. ****

"Diese Menschen sollten wir als Mitglieder einer Bürgergesellschaft vor den Vorhang bitten, die weit mehr tun, als sie tun müssten. Vor ihnen ziehe ich meinen Hut", so Stummvoll wörtlich.

Natürlich habe diese Naturkatastrophe die Prioritäten verändert. "Die strategischen Ziele der Bundesregierung - stabilitätsorientierte Budgetpolitik, Entlastung der Bürger und der Betriebe, Investitionen in die Zukunft - gelten nach wie vor. Wenn aber Hilfe und Wiederaufbau Vorrang haben, muss alles andere zeitlich befristet Nachrang haben. Im übrigen ist auch der Wiederaufbau eine Investition in die Zukunft, denn er gibt Mut und Motivation", sagte der Abgeordnete. "Wir haben hier und jetzt die Chance, auch steuerpolitisch gezielt zu helfen und es ist erfreulich, dass Bundeskanzler Schüssel angekündigt hat, das Konjunkturbelebungsprogramm der Bundesregierung zu verlängern. Das gilt für alle Arbeitsplätze in diesem Land, das ist Politik als Zukunftsgestaltung."

Klare Worte fand Stummvoll auch zu einer weiteren Problematik:
"Die Menschen haben alles verloren, nur ihre Kredite nicht", zitierte Stummvoll Worte von Vizekanzlerin Riess-Passer. "Darüber sollten wir lange nachdenken. Hier ist weitere Hilfe notwendig. Daher hat die Bundesregierung auch gesagt: Wir setzen mit unserer Hilfe einen ersten Schritt und geben, wenn nötig, weitere Hilfe. Das erwarten die Menschen in ihrer Not." In den Katastrophengebieten herrsche nach der Resignation auch Aufbruchsstimmung. "Diese Hoffnungen dürfen und werden wir nicht enttäuschen. Wir sollten allen Menschen zurufen: wir lassen euch nicht alleine, ihr könnt euch auf die Politik verlassen. Dieses Land ist in guten Händen", schloss Stummvoll.
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