AUER: GLAUBT AN DIESES LAND UND DIE WIEDERAUFBAUHILFE - ÖSTERREICH STEHT HINTER EUCH!

"Österreich ist stolz auf unser Potential der Nächstenliebe und Nächstenhilfe"

Wien, 19. August 2002 (ÖVP-PK) Dass das Unvorstellbare Realität werden kann, hat uns die Natur in den letzten beiden Wochen in gigantischem Ausmaß aufgezeigt. Das wahre Ausmaß der Schäden dieses Jahrtausendhochwassers ist heute erst grob zu erfassen. Daher sollten wir heute aller jener gedenken, die in dieser Katastrophe ihr Leben gelassen haben, wir sollen den Verletzten Genesung wünschen, den Lebensrettern unseren Respekt aussprechen und all jenen danken, die unter härtesten Bedingungen im Einsatz waren, sind und sein werden:
den Männern und Frauen der Feuerwehr, des Bundesheeres, des Roten Kreuzes, der Rettungsorganisationen. Sie alle haben in professioneller und selbstloser Weise geholfen. Österreich ist stolz auf dieses Potential der Nächstenliebe. Das erklärte ÖVP-Abgeordneter Jakob Auer heute, Montag, im Rahmen der Sondersitzung des Nationalrats. ****

"Wer heute durch dieses Land fährt, kann es nicht glauben, was die vergangenen 14 Tage an Unvorstellbarem angerichtet haben. Haus, Hof und Gut wurden innerhalb weniger Stunden vernichtet, Existenzen bedroht und zerstört, Landstriche und Regionen sind in den Fluten versunken", sagte Auer, der selbst aus einer vom Hochwasser betroffenen Region stammt. "Das Dramatische liegt hinter uns, das Schwierigste aber vor uns - wir müssen aufbauen, helfen, Mut machen. In diesem Sinne gilt mein Dank auch der Bundesregierung und meine Hoffnung allen in diesem Hohen Haus für eine gemeinsame Kraftanstrengung zur Hilfe und zum Wiederaufbau."

"Wir sollten und müssen allen Betroffenen sagen, dass ein neuer Anfang möglich ist, dass Österreich hinter allen steht. Es ist für uns aber auch wichtig, dass die Europäische Union hilft", sagte Auer und dankte Bundeskanzler Schüssel und Aussenministerin Ferrero-Waldner für die Initiative zur Schaffung eines europäischen Solidaritätsfonds für Opfer von Naturkatastrophen. "Ich bitte alle, durch die Unterstützung unseres entsprechenden Entschließungsantrages heute ein klares geschlossenes Zeichen der Solidarität in Richtung Europa zu setzen."

Nachdenken sollte man nach der Hochwasserkatastrophe aber auch über Fragen der Raumordnung und der Flächenwidmung, über die Bauordnung, über die Stabilisierung von Öltanks, die Positionierung von Notstromaggregaten, die Freihaltung von Abflussbereichen, aber auch über die Ersatzbeschaffung von Gerätschaften der Feuerwehr, meinte Auer und richtet seinen Schlusssatz an die tausenden Betroffenen Katastrophenopfer in Österreich: "Glaubt an dieses Land, glaubt an die Wiederaufbauhilfe. Österreich steht hinter euch!" (Schluss)

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