Bösch und Berger fordern EU-Mittel für österreichische Hochwassergebiete

(SK) "Angesichts der dramatischen Ereignisse der letzten Tage wird es notwendig, über die Umwidmung von EU-Mitteln für die europäischen Hochwassergebiete nachzudenken. Hier handelt es sich um eine Extremsituation - jetzt heißt es handeln", erklärten der EU-Haushaltsexperte Herbert Bösch und die SPÖ-Europaabgeordnete aus dem Katastrophengebiet Perg/OÖ Maria Berger Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Zwar sehe der EU-Haushalt keine speziellen Fonds für derartige Katastrophen vor, aber: "Als vor wenigen Jahren der Oderdamm an der deutsch-polnischen Grenze brach, wurden EU-Mittel für Zielgebiete umgewidmet. Nachdem auch in Österreich zahlreiche EU-Zielgebiete vom Hochwasser betroffen sind, empfehle ich der österreichischen Bundesregierung, die Europäische Kommission aufzufordern, Mittel für die Katastrophengebiete aufzubringen", präzisierte Bösch. ****

Bösch und Berger forderten ferner, auch Gebiete, die bisher keine Zielgebiete waren, etwa die Gemeinde Schwertberg, nun ebenfalls zu Zielgebieten zu erklären. "Zahlreiche Betriebe wurden vom Hochwasser in eine sehr schwierige Situation gebracht. Auch ihnen muss geholfen werden", schloss Berger. (Schluss) wf/mp

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