Hochwasserkatastrophe im Bundesland Salzburg - WK-Präsident Buemberger appelliert: "Unternehmer sollen ehrenamtlichen Feuerwehr- und Rettungskräften freigeben!"

Salzburg, 12. August 2002/WK Sbg. Salzburgs Wirtschaftskammerpräsident Komm.-Rat Rainhardt Buemberger rief angesichts der katastrophalen
Hochwassersituation heute, Montag, 12. August, seine Unternehmerkollegen dazu auf, all jenen Mitarbeitern, die bei den Feuerwehren und bei Rettungsdiensten als ehrenamtliche Helfer engagiert sind, einen baldigen Einsatz zu ermöglichen. "Ich bitte die Unternehmer um eine flexible dienstrechtliche Vorgangsweise", so der Salzburger Wirtschaftskammerpräsident. "Das Ausmaß des Hochwassers erfordert, dass alle zusammenhelfen und ihr Möglichstes leisten, um weitere Schäden abzuhalten". <p>
Der Schaden für die Wirtschaft sei noch kaum abzuschätzen, sei aber enorm und erreiche wahrscheinlich ein noch nie im Bundesland Salzburg verzeichnetes Ausmaß, betonte Buemberger. "Wir werden die geschädigten Unternehmer nicht alleine lassen und ihnen, so gut es geht, rasch helfen", erklärte Buemberger. Er betonte, dass die WK Salzburg, nach Feststellung der Schäden, aus ihrer Sozial- und Unterstützungsrücklage Zuschüsse gewähren wird.<p>

Berechtigte sind Wirtschaftskammermitglieder, die nach den jeweils geltenden Richtlinien des Landes Salzburg vom Land Salzburg eine finanzielle Beihilfe zur Behebung von nicht versicherbaren betrieblichen Katastrophenschäden erhalten. Die Höhe der Unterstützung der Wirtschaftskammer Salzburg ist mit bis zu 15% der anerkannten Schadenssumme, höchstens jedoch mit 12.000 € für den Einzelfall begrenzt. Die Unterstützung der WK richtet sich nach der vom Land Salzburg anerkannten Schadenssumme für betriebliche Katastrophenschäden. Die Schadenserhebung führt das Land durch, eine zusätzliche Prüfung durch die WK entfällt. "Wir werden nach Feststellung der Schäden flexibel und schnell helfen", so WK-Präsident Buemberger. <p>

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