Vom richtigen Umgang mit Geld – Schuldenfrei ins Leben

Österreichweit einzigartiges Pilotprojekt für Schuldenprävention

Bregenz (VLK) – Unter dem Motto "Schuldenfrei ins Leben"
wird in Vorarlberg der drastisch steigenden
Jugendverschuldung nun mit vereinten Kräften begegnet. Auf Initiative von Soziallandesrätin Greti Schmid ist ein – österreichweit einmaliger – Schulterschluss in Sachen Schuldenprävention gelungen. Landesregierung, AMS und Wirtschaftskammer unterstützen gemeinsam ein Pilotprojekt
bei der IfS-Schuldenberatung. ****

"Ziel des Projektes ist eine Bewusstseinsveränderung im Konsumverhalten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Dies kann durch Information und Aufklärung erreicht
werden", sagte Landesrätin Schmid heute, Montag, in Bregenz
vor Journalisten. Mit Workshops, Vorträgen und Öffentlichkeitsarbeit sollen den jungen Leuten auch
bestimmte Wertvorstellungen verstärkt vermittelt werden,
damit sie nicht blindlings in die Schuldenfalle tappen.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben über 15
Prozent mehr Klienten die Dienste der IfS-Schuldenberatung
in Anspruch genommen als im Vergleichszeitraum des letzten
Jahres. Die Steigerung bei den unter 25-jährigen beträgt
gar 70 Prozent, so Peter Kopf, Geschäftsführer der IfS-Schuldenberatung. Die häufigsten "Einstiegsdrogen ins Schuldenkarussell" sind das Auto, das Handy oder – vor
allem bei jungen Frauen – Bürgschaften.

Auch das AMS und die Wirtschaft unterstützen das neue
Projekt. Laut Anton Strini vom AMS Vorarlberg ist die
Mitarbeit seiner Institution deshalb sinnvoll, da sich
junge Erwachsene mit Schulden bei der Arbeitssuche sehr
schwer tun. Und Michael Mall von der Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft betonte: "Vorarlbergs
Wirtschaft braucht finanziell unabhängige Kunden."

Land, AMS und Wirtschaftskammer stellen zusammen 50.000
Euro für das Pilotprojekt zur Verfügung. In einem Jahr soll
es laut Landesrätin Schmid einer gründlichen Evaluation
unterzogen werden.
(gw/dig,nvl)

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