Betrug - weitere Geschädigte gesucht

Wien (OTS) - In den letzten Monaten wurden Mitglieder von drei schwarzafrikanischen Tätergruppen festgenommen, die im Verdacht stehen., Betrugshandlungen in Millionenhöhe durchgeführt bzw. geplant zu haben. Die Verdächtigen hielten nach Personen Ausschau, von denen sie den Eindruck hatten, dass sie in ein Geschäft Geld investieren könnten oder bei einer Bank über die entsprechende Bonität verfügen. Die Verdächtigen gaben sich als Söhne oder Verwandte einflußreicher Personen ihres Heimatlandes aus, und zeigten den Opfern einen Koffer voll mit schwarzen Papierstreifen in Geldnotengröße, bei denen es sich um schwarz eingefärbtes Geld handeln soll. Das Einfärben soll deshalb notwendig gewesen sein, um das Geld unbemerkt nach Europa zu bringen. Einige dieser Papierstreifen waren tatsächlich schwarz eingefärbte Banknoten, die von den Verdächtigen vor den Opfern mit einer speziellen Flüssigkeit gewaschen und dem Opfer zur Prüfung bei der Bank überlassen wurden. Zum Ankauf dieser besonderen Flüssigkeit verlangten die Verdächtigen einen hohen Vorschuß, der oftmals auch bezahlt wurde. Während die Geschädigten noch auf das Geld warteten, flüchteten die Verdächtigen. Kriminalbeamte des Sicherheitsbüros konnten seit Mai 2002 sechs Verdächtige festnehmen, die in weiterer Folge dem Gericht eingeliefert wurden. Die Schadenshöhe beträgt ca. 300.000.-Euro. Die Erhebungen führt das Sicherheitsbüro. Weitere Geschädigte werden ersucht, sich unter der Tel.Nr. 31346/36072 (Journaldienst) oder Klappe 36610 (Gruppe Schuster) zu melden.

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