Eurotraining für Jet-Piloten: Industrie vereinbart Machbarkeitsstudie

Austria Metall System Technik mit physiologischem Pilotentraining beteiligt

Wien/München (OTS) - Vor wenigen Tagen unterzeichneten die Firmen Aermacchi, Dassault Aviation, EADS-Casa, EADS Militärflugzeuge (Deutschland) und Saab eine Vereinbarung, die eine gemeinsame Studie zu einem zukünftigen Ausbildungssystem für Jet-Piloten der europäischen Luftstreitkräfte zum Inhalt hat (Advanced European Jet Pilot Training (AEJPT).

Mit der Studie wird erstmalig der Ansatz eines gemeinsamen europäischen integriertem Trainingssystems untersucht werden (Eurotraining). Sie soll alle Ausbildungsphasen in der Luft und am Boden beinhalten, die für die Fortgeschrittenen Schulungen und die Vorbereitung der Flugschüler auf den Einsatz in Kampfflugzeugen benötigt werden. Ein wichtiges Element wird ein modernes Trainingsflugzeug sein, das mit neuen Technologien und seiner Leistungsfähigkeit die Anforderungen europäischer Luftstreitkräfte auch auf lange Sicht zu erfüllen hat.

Dieses integrierte Ausbildungssystem wird die angehenden Jet-Piloten besonders effizient auf den Einsatz in Kampfflugzeugen der 4. und 5. Generation vorbereiten. Dabei werden die komplexen und vielschichtigen Luftkriegsszenarien sowie multinationale Einsätze mit ihren besonderen Anforderungen an die Interoperabilität
von Systemen und Besatzungen eine wichtige Rolle spielen. Eine derartige verstärkte Zusammenarbeit im militärischen sowie industriellen Bereich, läßt eine deutliche Stärkung der europäischen Verteidigungsidentität erwarten.

Aermacchi, Dassault Aviation, EADS-Casa, EADS Militärflugzeuge und Saab werden die Arbeiten der Studie gemeinsam voran treiben und dabei auch weitere europäische Unternehmen einbinden, beispielsweise auf den Gebieten Avionik, Antriebe und Simulation.

Die Studie folgt einer Initiative der europäischen Luftwaffenchefs (European Airchiefs Conference, EURAC), die eine eigene Arbeitsgruppe zur Formulierung und Abstimmung gemeinsamer Forderungen für ein zukünftiges AEJPT einsetzte. Österreich ist Mitglied im EURAC-Gremium und war auch im Rahmen der Arbeitsgruppe an der Erstellung der gemeinsamen Ziele beteiligt. Auf industrieller Seite wird die Firma Austria Metall System Technik Ges. mbH mit ihren Erfahrungen auf dem Gebiet des physiologischen Pilotentrainings zur Studie beitragen.

Aermacchi, Dasault, EADS-Casa, EADS Militärflugzeuge und Saab haben bereits die Angebotsaufforderung der am Projekt beteiligten Luftwaffen beantwortet. Die Unterzeichnung des Auftrags für die ca. zwölfmonatige Machbarkeitsstudie wird noch in diesem Jahr erwartet.

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