EU Osterweiterung: Der Weg ist markiert

Wien (OTS) - "Achtung Kunst" heißt es an der Südwand der Volkshochschule Hietzing. Mit der Bemalung der Außenfront hat der junge Künstler Martin Praska im Herbst des Vorjahres begonnen. Bildung als Klettersteig oder Volkslehrpfad. Mit der Einbeziehung der Ostwand der Volkshochschhule wurde nun auch ein aktueller Bezug zur Debatte über die EU-Osterweiterung gesetzt. Der Weg ist markiert, wer die Wände hoch gehen wird, ist noch die Frage und warum auch der Himmel beschildert wurde erfahren alle, die einen Blick in das Kursprogramm werfen oder die homepage besuchen (http://www.vhs-hietzing.at/)

Ateliergespräche im Herbst

Im Herbst wird Martin Praska für die Volkshochschule Hietzing auch Ateliergespräche führen. Die Kunst und ihre Künstler sind für Interessierte meist nur im glitzernden Schein einer Vernissage erlebbar. Wer selbst kein persönliches Verhältnis zu einem der Urheber moderner Kunst pflegt, wird schwerlich mit ihm ins Gespräch kommen. Dabei gibt es nicht wenige, die neben Ihrem Produkt auch etwas (dazu) zu sagen haben. Und außerdem: Wie schaut denn so ein Atelier überhaupt aus? An fünf herbstlichen Abenden werden ein paar ausgewählte mehr oder weniger ordentliche künstlerische Arbeitsstätten besucht (Vorbesprechung am 1. Oktober 18.30 Uhr Volkshochschule Hietzing). Der rote Faden der besprochenen und gesehen Arbeiten ist Ironie und Humor. Alle KünstlerInnen sind noch relativ jung (Mitte dreißig bis Anfang vierzig). Alle sind schon im Ausstellungsgeschehen der aktuellen Kunstszene verankert. Manche arbeiten fix mit einer Galerie zusammen, oder sie haben andere Strategien der Vermarktung entwickelt.

Auf dem Programm stehen das Atelier Julie Hayward (8. Oktober). Die junge Plastikerin mit bereits beachtlicher Ausstellungserfahrung im In-und Ausland. Ihre oft sehr ausladenden skurrilen Objekte aus Kunststoff haben surreale und dabei sehr witzige Aspekte. Weiters auf dem Programm das Atelier von Sebastian Weissenbacher (22. Oktober). Die Galerie Hilger sorgt für die Verbreitung seiner Malereien bei allen wichtigen internationalen Messen. Aufgefallen ist der Arnulf Rainer Schüler schon seit jeher damit, dass er etwas ganz anderes macht: Plastikspielzeug in altmeisterlicher Maltradition vor einem politischen Hintergrund. Am 5. November wird das Atelier von Götz Bury besucht. Von Götz Bury möchte man meinen, er habe boshafterweise den Dadaismus mit der Alltagswelt eines modernen Spießers geklont. Hirschgeweihe und Schnellfeuerwaffen sind nur ein Teil der Materialien, mit denen er Bildhauerei betreibt. Am 19. November wird der Künstler Matthias Hammer vorgestellt, dem es gelungen ist, den in vielen Lebensmitteln versteckten für uns alle aber mysteriösen "Geschmacksverstärker" als Kunstobjekt zu visualisieren. Pop-Art, Comix und die Werbemittelindustrie sind wichtige Quellen seines Schaffens. Zum Abschluss am 3. Dezember wird das Atelier von Martin Praska besucht.

Die Ateliergespräche kosten 35 EUR Anmeldung in der Volkshochschule Hietzing. Tel. 804 55 24 oder per Email:
office@vhs-hietzing.at

Weitere Informationen auch auf der homepage:
http://www.vhs-hietzing.at/ .

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(Schluss) vhs

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