Internationale Föderalismuskonferenz 2002 an der Universität St. Gallen (27.-30. August)

St. Gallen (OTS) - Vom 27.-30. August findet an der Universität
St. Gallen die Internationale Föderalismuskonferenz 2002 statt. 500 Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft treffen sich unter dem Titel "Föderalismus und Wandel - Im Dialog voneinander Lernen" zu einem Ideen- und Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet des Föderalismus. Im Rahmen des Austragungskonzeptes an der Universität St. Gallen ist das International Students’ Committee (ISC) für die Gestaltung der Konferenz verantwortlich und überträgt damit das erfolgreiche Modell des ISC-Symposiums auf ein politisches Grossereignis von weltweiter Bedeutung.

Die Internationale Föderalismuskonferenz 2002 widmet sich den drei Schwerpunktthemen "Föderalismus und Aussenpolitik", "Föderalismus, Dezentralisierung und Konfliktprävention" sowie "Kompetenzverteilung und Finanzföderalismus". Unter anderem haben Persönlichkeiten wie der Vizepräsident des EU-Konvents und ehemalige italienische Premierminister Giuliano Amato, der bosnische Regierungschef Alija Behmen, der kanadische Premierminister Jean Chrétien, der indische Verteidigungsminister George Fernandes, der jugoslawische Präsident Vojislav Kostunica, der deutsche Bundespräsident Johannes Rau, der US-Bundesrichter Antonin Scalia, der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel oder der belgische Premierminister Guy Verhofstadt ihre Teilnahme an der Konferenz zugesagt. Die Schweizer Landesregierung wird durch Bundespräsident Kaspar Villiger, Bundesrat Joseph Deiss, Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold und Bundesrat Samuel Schmid vertreten sein.

Die Gesamtverantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Konferenz obliegt einer von Bund und Kantonen gemeinsam getragenen Projektorganisation unter dem Vorsitz von a. Bundesrat Arnold Koller. Mit der Auswahl der Universität St. Gallen als Konferenzort per Beschluss vom 4. Dezember 2000 beauftragte der Bundesrat das International Students’ Committee (ISC) mit der Übertragung seines seit 32 Jahren erfolgreichen Modells des ISC-Symposiums auf die Internationale Föderalismuskonferenz 2002. Dieses ehrenamtliche Mandat nimmt das ISC mit einem Team von zwölf Studierenden der Universität St. Gallen einerseits als Beratungsorgan der Konferenzleitung, andererseits durch die konkrete Gestaltung und Umsetzung der Konferenz auf dem Campus der Universität St. Gallen wahr. Dank der erfolgreichen Durchführung von 32 ISC-Symposien verfügt das ISC über einen reichen Erfahrungsschatz in der Gestaltung eines Konferenzrahmens und einer Atmosphäre, die einen echten, gleichberechtigten Dialog unter den Teilnehmern zulässt.

Ein reibungsloser Konferenzablauf wird gemeinsam mit rund 170 weiteren Studierenden der Universität St. Gallen gewährleistet. Bei der Umsetzung der Konferenz arbeitet das ISC eng mit der administrativ in die Bundesverwaltung eingegliederten Projektleitung, mit der Universitätsleitung, Stadt und Kanton sowie mit professionellen Partnern zusammen. Die Sicherheit wird zusammen mit Bundes- und Kantonsbehörden gewährleistet.

Eine derartige Form der Kooperation zwischen öffentlichen Stellen und einer studentischen Initiative stellt für ein Projekt im Gesamtinteresse unseres Landes ebenso ein Novum dar, wie das für eine politische Konferenz sehr ambitionierte Konferenzdesign mit Schwergewicht auf kleinen Arbeitsgruppen und neuartigen Diskussionsforen.

Seit Anfang August besteht für Medienschaffende die Möglichkeit, sich für eine Berichterstattung von der Internationalen Föderalismuskonferenz 2002 zu akkreditieren. Die entsprechenden Informationen und Formulare können via E-Mail an federalism@isc-symposium.org bestellt werden.

Weitere Informationen:
http://www.isc-symposium.org/federalism
http://www.federalism2002.ch

ots Originaltext: International Students' Committee

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federalism@isc-symposium.org
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