Grüne Kritik am Flächenwidmungsplan Sensengasse

Wien (OTS) - Seit längerer Zeit laufen die Wiener Grünen Sturm gegen die Umwidmung der Sportanlage im 9. Bezirk in der Sensengasse in Bauland. In einem Pressegespräch am Montag erneuerte GR Mag. Rüdiger Maresch die Kritik der Grünen und kündigte für die Mittwoch-Sitzung des Gemeinderatsausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr einen Grünen Abänderungsantrag zu dem betreffenden Flächenwidmungsplan an, in dem die Grundfläche zwischen Spitalgasse, Sensengasse und Währinger Straße von der Bauland-Flächenwidmung ausgenommen werden soll. Es habe zwar mit dem Bauträger ein Gespräch über Abänderungen gegeben, der versprochene "moderierte Diskussionsprozess" habe aber nicht stattgefunden.

Die Umwidmung des Sportplatzes in Bauland bedeute einen Verlust von einer der letzten großräumigen Grün- und Erholungsflächen im dichtverbauten Stadtgebiet, würde einen Verkehrserreger darstellen und wiederspreche wesentlichen Stadtplanungszielen, unterstrich Maresch seine bereits mehrfach geäußerte Kritik. Im Rahmen eines BürgerInnenbeteiligungs- bzw. Mediationsverfahrens soll ein Interessensausgleich ermöglicht werden. Nicht zuletzt könnte dies auch ein positives Beispiel von Bürgerbeteiligung im Rahmen der AGENDA 21 sein, betonte der Grüne Gemeinderat.

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