Wien in Speyer: Die Verwaltung im Wettbewerb

Wien (OTS) - Zum dritten Mal in Folge nimmt die Stadt Wien am Speyerer Qualitätswettbewerb teil. Dieser Bewerb, der 2002 zum sechsten Mal stattfindet, will Modernisierungsbestrebungen öffentlicher Institutionen fördern. Er richtet sich an die öffentlichen Verwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ist ein echter Vergleichswettkampf zwischen den Verwaltungen. Aus dem Kernbereich des Wiener Magistrats präsentieren heuer das Magistratische Bezirksamt für den 15. Bezirk, die Magistratsabteilung 6 - Rechnungsamt und die Magistratsabteilung 55 - Bürgerdienst ihre Leistungen. Der Wiener Krankenanstaltenverbund ist durch das Sozialmedizinische Zentrum Ost vertreten.****

Zahlreiche internationale Beurteilungen zeigen die Stadt Wien auf den vordersten Plätzen bei der höchsten Lebensqualität oder der besten Verwaltung. Für WienerInnen ist das nahezu schon selbstverständlich. Welche Leistungspalette der Stadtverwaltung das Leben in einer Großstadt wie Wien trotz vielfältiger Problemstellungen so angenehm macht, bzw. wie die Verwaltung dafür Sorge trägt, das ist den WienerInnen meist weniger bewusst, weil als selbstverständlich erachtet. "Die Stadt Wien will ihr hohes Leistungsniveau erhalten und steigern - eine
wichtige Maßnahme dazu ist der laufende Vergleich mit anderen erfolgreichen Einrichtungen", betont Obersenatsrat Dr. Friedrich Weinke von der Magistratsdirektion-Verwaltungsorganisation dazu.

Der 6. Speyerer Qualitätswettbewerb

Qualitätswettbewerbe bieten dazu eine innovations- und kreativitätsfördernde sowie spannende Möglichkeit. Sie haben das Ziel, die Dynamik und das Leistungspotenzial auf dem Sektor der öffentlichen Verwaltung stetig zu erhöhen. Im Wettbewerb werden europaweit laufend neue Ideen präsentiert und bewertet.
Ein besonders namhafter Wettbewerbs-Veranstalter ist die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer (http://www.dhv-speyer.de). Zum 6. Mal wird heuer der Qualitätswettbewerb für den deutschsprachigen Raum abgehalten. Die Wiener Stadtverwaltung nimmt zum dritten Mal daran teil.

Der Wettbewerb selbst ist in die Themenbereiche Strategisches Management, Politik und Verwaltung, Bürgerorientierung, Public Private Partnership, Electronic Government, Personalmanagement, Wissensmanagement gegliedert.

Die Wiener Stadtverwaltung dokumentiert mit ihrer Teilnahme einige ihrer Schritte auf dem Weg der Verwaltungsmodernisierung. Im Vordergrund stehen Leistungen, die für die Bürgerinnen und Bürger eine optimierte Kooperation mit Verwaltungseinrichtungen, eine stärkere Einbindung ihrer Anliegen und Anregungen, ein ganzheitliches qualitätssicherndes Strategiekonzept sowie eine kundenorientierte Leistungsvernetzung zum Ziel haben.

Neben dem Bewerb der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer nehmen Dienststellen des Magistrats derzeit auch an dem von der Wirtschaftskammer Österreich initiierten Wettbewerb "Amtsmanager 2002" teil, der unter dem Titel "weniger Bürokratie - mehr Umweltschutz" ebenfalls für eine leistungsfähige Verwaltung eintritt.

Weinke: "Von besonderer Bedeutung ist der Ideenaustausch zwischen engagierten Einrichtungen, um den Dienstleistungsbereich Öffentliche Verwaltung in einer sehr schnelllebigen Zeit trotz Kosten- und Personalrestriktion bedarfsgerecht zu gestalten. "Nicht das Rad neu erfinden, sondern von guten Vorbildern lernen" ist das Motto. Dazu bedarf es allerdings der Bereitschaft vieler, sich einzubringen und einer kritischen Bewertung unterziehen zu lassen. Die Stadt Wien ist sich ihrer Verantwortung bewusst und kommt dieser Forderung gerne nach". Die Teilnahme an Bewerben neben der Erfüllung der Kernaufgaben stellt natürlich eine besondere Herausforderung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar. Belohnt wird das Engagement durch die Möglichkeit, hervorragende - sonst oft unbedankte -Leistungen der Verwaltung einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen zu können und von fachkundiger Seite honoriert zu wissen. (Schluss) hrs/sej/mdvo

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