Hödlmayr nimmt nach Umweltkatastrophe heute, Montag, den Betrieb wieder auf

Vollbetrieb ab Mittwoch erwartet

Schwertberg (OTS) - Nach den katastrophalen Unwettern im unteren Mühlviertel in der Nacht auf Donnerstag, kann der Logistikkonzern HÖDLMAYR INTERNATIONAL AG heute, Montag einen provisorischen Betrieb wieder aufnehmen. Die gesamte Kommunikation des Konzerns funktioniert bereits seit dem Wochenende wieder. Neufahrzeuge werden ab sofort zu einem Ersatzstandort in Ennsdorf angeliefert. Der Vollbetrieb wird ab Mittwoch möglich sein. Dann werden auch die vom Wassereintritt betroffenen Fahrzeuge aufgearbeitet.

Nach den katastrophalen Unwettern in der Nacht auf Donnerstag, die die Firmenzentrale der HÖDLMAYR INTERNATIONAL AG und den Standort der HÖDLMAYR Logistics Austria GmbH im oberösterreichischen Schwertberg völlig lahm gelegt haben, kann der Fahrzeuglogistiker heute, Montag, seinen Betrieb wieder teilweise aufnehmen können.

Die konzerninterne Kommunikation mit den Tochterfirmen in ganz Europa und Asien ist bereits seit Samstag wieder aufrecht. Damit ist auch die Disposition der Transporte wieder in vollem Umfang möglich. Hödlmayr konnte bereits am Wochenende seine firmeneigene Strom- und Wasserversorgung wieder zu einem guten Teil hochfahren.

Bis heute Montag, 13 Uhr, sollen auch die Telefonleitungen der Telekom wiederhergestellt sein, sodass Hödlmayr dann auch wieder via Telefon, Fax und e-mail erreichbar sein wird.

Weiterhin problematisch ist die Situation am mehr als 300.000 Quadratmeter großen Zentrallager des Konzerns in Schwertberg, das, wie auch die Produktionshallen, völlig verschlammt war. Durch den intensiven Einsatz der 450 Mitarbeiter des Standortes Schwertberg, der Hauslieferanten, rund hundert Helfern der Feuerwehr und des Bundesheeres u konnten die Hallen und auch Teile der Lagerflächen bereits so weit gesäubert werden, dass eine provisorische Betriebsaufnahme heute, Montag, möglich ist.

Wegen der Schlammproblematik weicht Hödlmayr für die Bearbeitung jener Fahrzeuge, die ab heute, Montag, neu angeliefert werden, auf einen firmeneigenen Standort in Ennsdorf, auf der niederösterreichischen Seite des Ennshafens aus. Das dortige Hödlmayr-Areal umfasst rund 170.000 Quadratmeter voll erschlossener und noch erweiterbarer Lagerflächen samt Produktionshalle und einem eigenen Gleisanschluss.

Übersichtlicher ist inzwischen auch die Situation bei jenen 5000 Neufahrzeugen, die zum Zeitpunkt der Umweltkatastrophe bei Hödlmayr Schwertberg auf Lager standen. Je nach Automarke unterschiedlich, blieben insgesamt rund ein Drittel völlig unbeschädigt, ein Drittel wurde vom Wasser nur so wenig in Mitleidenschaft gezogen, dass sie von den Hödlmayr-Spezialisten ohne Probleme aufgearbeitet werden können und bei rund einem weiteren Drittel müssen die jeweiligen Importeure erst entscheiden, was mit diesen Fahrzeugen geschieht.

Hödlmayr bedankt sich ausdrücklich bei allen freiwilligen Helfern, Mitarbeitern und Hauslieferanten, die durch ihren unermüdlichen Einsatz während der vergangenen Tage die rasche Betriebsaufnahme ermöglicht haben.

Arbeitsplätze sind durch die Katastrophe auch weiterhin keine gefährdet. Im Gegenteil, Hödlmayr benötigt weiterhin jede Arbeitskraft. Zudem sind die Schäden durch Versicherungen gedeckt.

Die HÖDLMAYR INTERNATIONAL AG erzielte im Jahr 2001 einen konsolidierten Umsatz von 165 Millionen Euro und beschäftigt 1450 Mitarbeiter. Fast 1,1 Millionen Fahrzeuge wurden im Jahr 2001 durch Hödlmayr ausgeliefert.

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HÖDLMAYR INTERNATIONAL AG
Dr. Robert Gruber
Tel.: 0664 / 307 46 08

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