PARTIK-PABLE FÜR EINFÜHRUNG VON FINGERABDRÜCKEN AUF AUSWEISEN

"Einige Staaten innerhalb der EU verlangen bereits jetzt Fingerabdrücke auf den Personalausweisen"

Wien, 2002-08-10 (fpd) - FPÖ-Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable sprach sich heute dafür aus, daß jedem Ausländer in Österreich, der nicht aus einem EU-Staat kommt, Fingerabdrücke genommen werden sollten. Davon ausgenommen sollten jene Personen sein, die als Touristen nach Österreich einreisen. "Was für Italien recht und billig ist, muß auch für Österreich gelten", so Partik-Pable.****

Das neue Einwanderungsgesetz, das diese Erneuerung vorsehe, trete in Italien im September in Kraft, berichtete Partik-Pable. Jedes EU-Land habe mittlerweile gravierende negative Erfahrungen mit den verschiedensten Arten von Betrugshandlungen, Ausweisfälschungen oder Asylmißbrauch gemacht und diese Staaten überlegten daher die Einführung von Fingerabdrücken auf Ausweisen, um eine bessere Identifizierung der Personen zu erreichen. "Einige Staaten innerhalb der EU verlangen bereits jetzt Fingerabdrücke auf den Personalausweisen", sagte Partik-Pable.

Jene, die meinten, es werde durch einen Fingerabdruck in die Privatsphäre eines Menschen eingegriffen, sollten darüber nachdenken, wie das mit dem legendären Paßphoto sei, das ja als Identifizierungsmittel ohne Angst vor einem Verlust auf Verletzung der Privatsphäre überall angenommen worden sei, betonte Partik-Pable.

Gerade in Anbetracht der großen Anzahl an Einwanderern und den hohen Aufgriffsquoten bei illegalen Grenzüberschreitungen in Österreich, wäre es daher erforderlich - ähnlich wie in Italien - diese Fingerabdrücke auf Ausweisen einzuführen, schloß Partik-Pable. (Schluß)

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