Pressebericht von seiner Exzellenz Herr Tirivafi John Kangal, Botschafter und ständiger Vertreter von der Republik von Simbabwe in Österreich

Wien (OTS) - Die Botschaft der Republik Simbabwe möchte falsche Informationen, Halbwahrheiten und verzerrte Darstellungen von Simbabwe, die in den westlichen Medien verbreitet werden, korrigieren.

Die ungleiche Landverteilung in Simbabwe, Vermächtnis vom englischen Kolonialismus, verfolgt politische und wirtschaftliche Entwicklungen in Simbabwe, gefährdet Frieden, Gerechtigkeit, Entwicklung und natürliche Evolution von Demokratie im Land.

Vor dem Jahr 2000, 4500 weiße Großbauer waren im Besitz von 70% Ackerland. Das Landverteilungssystem von der Lancaster House Konferenz in 1979, verunglimpft von der britischen Labour-Regierung unter Minister Tony Blair, hat nicht die gewünschten Ergebnisse und das Land der schwarzen Bevölkerung gebracht. Da das Land Hauptgrund für Befreiungskampf war, die schwarze Mehrheit hat Gefühl gehabt, dass Landverteilung nicht erreicht wurde. Dies hat gleichzeitig zur Landbesatzung von landlosen Simbabwern Anfang 2000 geführt. Die Regierung von Zimbabwe hat schnell reagiert um eine Legislatur zu finden, die den Landerwerb ermöglichen würde ohne Finanzierung, das vom Tony Blairs Labour Regierung widerrufen wurde. Dies hat zur 'Fast Track Land Reform' geführt die vorgesehen hat, das Land unter die Mehrheit von der Bevölkerung zu verteilen: erste Phase 'Villagisation Programme' und zweite Phase 'Commercial Farm Programme'. Im Gegenteil zu den Presseberichten, keine weißen Großbauern waren von dem ganzen Land enteignet, da die Regierung die Linie verfolgte: ein Farmer, eine Farm. Einige Großbauern waren im Besitz von 20 Farmen, von denen die meisten Feldern brach liegen, während die schwarze Mehrheit sich recht und schlecht am felsigen, unfruchtbaren Land durchschlagen musste.

2900 weißen Bauern die angeblich verboten waren an ihren Farmen zu arbeiten, haben sich dem Erwerb vom Land, welches sie besetzt haben, wiedersetzt. Absatz 5 vom Landerwerbgesetz mit dem Ablauf am 8 August 2002, an dem die Farmen verlassen sein müssen, war die Folge. Es wird kategorisch festgestellt, dass die Regierung die weißen Bauern nicht ungerecht behandelt, sondern dass sie diese Maßnahmen unternehmen musste um sicherzustellen, dass Landverteilung erfolgreich beendet wird und dass Landproblem für immer gelöst ist. Die Regierung von Zimbabwe wird keine weitere Hindernisse bezüglich Landreform in Erwägung ziehen.

Einige Zeitungen haben berichtet, dass am 8 August 2002, Ablaufdatum für die Farmer das Land zu verlassen, wird nicht durchgeführt sein, da die Farmen beliehen wurden und die Banken nicht offiziell von der Regierung informiert wurden, wie vom Oberrichter erklärt wurde. Es muss betont werden, dass es sich hier um Einzelfälle handelt und dass Landerwerb von weiteren Farmen wie geplant fortgesetzt wird. Die Regierung wird inzwischen legales Verfahren fortsetzen um die beliehene Farmen zu erwerben.

Die westliche Medien haben berichtet, dass angeblich die oben erwähnte Landverteilung für die Hungernot, von der Simbabwe seit letzten Monaten geplagt wird, verantwortlich sei. Dies sind böswillige Behauptungen, die von den Kritikern über der Regierung Simbabwes und ihre Landreform verbreitet werden.

Simbabwe ist nicht das einzige Land im südlichen Sahara das vom Hungernot betroffen ist. Andere Länder, wie Malawi, Mosambique und Sambia sind auch von der bestehenden Dürre betroffen. Mais, Hauptnahrung in Simbabwe, war immer von en schwarzen Farmern produziert und ist besonders von der Dürre betroffen.

Die Simbabwer waren immer fleißige Farmer und werden das Land wieder in die Lage von einstigen 'Brotkorb Africas' bringen. Dies wird von der Tatsache, dass sie mehr land zu bewirtschaften haben, erhöht sein.

Die derzeitige Darstellung von den Ereignissen in Zimbabwe ist eine Aussage über schon erwähnten Stellungnahme, dass das Land und nicht Demokratie, Regierung oder die Gesetze, der Kern der Probleme in Simbabwe sind.

T. J. Kangai
BOTSCHAFTER / STÄNDIGER VERTRETER

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Botschafter S.E. Tirivafi John Kangai
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