Einsatzbericht der Wiener Feuerwehr im Katastrophengebiet

Wien (OTS) - Die Einsatzgruppe der Wiener Feuerwehr ist am Freitag früh aus dem niederösterreichischen Katastrophengebiet wieder nach Wien zurückgekommen. Es waren insgesamt 41 Mann mit 13 Fahrzeugen im Einsatz. Der Fuhrpark bestand aus einem Kommandofahrzeug, einem Mannschaftstransportfahrzeug, vier Bergelöschfahrzeuge mit Einachsanhängern, ein LKW mit Ladekran, ein LKW mit Ladebordwand, ein Kleintankfahrzeug für die Eigenversorgung, ein Großtanklöschfahrzeug sowie weitere Mannschafts- und Transportfahrzeuge. Die Wiener Feuerwehrmänner hatten 26 Unterwasserpumpen, sechs Industriestaubsauger und drei Hochdruckreiniger mit. Zur Kommunikation wurden von der Mobilkom Austria Notfallhandys zur Verfügung gestellt.

Das erste Einsatzziel, das am Donnerstag um 15 Uhr erreicht wurde, war Etsdorf am Kamp. Dort war das Hochwasser in die großräumigen Weinkellerein eingedrungen. Da aber der Kamp weiterhin Hochwasser in die Keller flutete, konnten die Auspumparbeiten nicht durchgeführt werden.

In der Folge fuhren die Wiener Feuerwehrmänner nach Hadersdorf am Kamp weiter. Bis in die Morgenstunden waren sie mit den Auspumpen von Kellern, Garagen, tiefer gelegenen Räumen und Straßenflächen im Bereich des Hauptplatzes, der Wiener Straße, der Mühlgasse, der Feldgasse und der Pfarrsiedlung beschäftigt. Weiters stellte die Feuerwehr für ein in der Kremser Straße untergebrachtes Flüchtlingsheim ein Notstromaggregat zur Verfügung.

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(Schluss) fk/rr

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