FSG: Blau-schwarzer Postenschacher bei PVA geht weiter

Koalition verwechselt "Selbstverwaltung" mit "Selbstbedienung"

Wien (FSG). "Hier zeichnet sich neuerlich ein schamloser Postenschacher auf Kosten der Versicherten ab." Das stellte Rudolf Nürnberger, Bundesvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, zu den Aussagen im Vorfeld der heutigen Sitzung des Überleitungsausschusses der PVA fest: "Eine interne Ausschreibung würde genügen, da sich jedoch bei dem erst vor kurzer Zeit stattgefundenem, teurem Auswahlverfahren, unvorsichtiger Weise kein zweiter freiheitlicher Kandidat beworben hat, werden die Versicherten neuerlich zur Kasse gebeten."++++

FPÖ und ÖVP scheinen die "Selbstverwaltung" mit "Selbstbedienung" zu verwechseln. Anstatt die Selbstverwaltung in Ruhe arbeiten zu lassen, werden die Vorbereitungen für eine Verlängerung des Postenschachers getroffen. Wohin verschiedene Wirtschaftsvertreter hinwollen, zeigt die Aussage Prinzhorns, der in der Privatwirtschaft gescheiterte, ausgemusterte und überbezahlte Manager mit Versorgungsposten in der Pensionsversicherung belohnen will.

"Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Die wahren Motive der Zusammenlegung der Pensionsversicherungsanstalten für Angestellte und Arbeiter sind Umfärbung und Machtübernahme", erklärte Nürnberger abschließend. (ew)

FSG, 9. August 2002 Nr. 071

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