Nach Öffnung: Villacher stürmen "Tankstelle Wirtschaftshof"!

Wien (OTS) - Der erwartete Ansturm auf die stadteigene Tankstelle
im Wirtschaftshof blieb nicht aus: Sie wurde am ersten Betriebstag von unzähligen Villachern und Villacherinnen regelrecht gestürmt und leergetankt.

Seit Mittwoch dieser Woche steht die Betriebstankstelle der Stadt Villach auch privaten Autofahrern offen. Grund für diese Öffnung war, dass Bürgermeister Helmut Manzenreiter damit eine aktive Notwehrmaßnahme gegen die völlig überzogene Spritpreissituation in der Draustadt setzten wollte. Zuvor brachten zahlreiche Gespräche mit den zuständigen Ministerien und mit den Mineralölkonzernen keine Verbesserung.

Tatsächlich sind in Villach die Treibstoffkosten - noch - völlig ungerechtfertigt weit höher, als in vergleichbaren Städten Klagenfurt und Spittal. Manzenreiter will nun den Markt mit der nicht subventionierten Stadttankstelle korrigieren. "Das ist zwar nicht unser Kerngeschäft - und wir werden den öffentlichen Betrieb wieder einstellen. Zuerst müssen aber die Multis endlich einlenken, damit auch unsere Villacherinnen und Villacher daheim Sprit zu fairen Preisen bekommen!"

Um Verständnis für die Wartezeiten wird gebeten; die sonst geschröpften Autofahrer warten aber gerne einige Minuten auf "städtischen" Diesel zu Euro 0,670 und Eurosuper zu Euro 0,800 je Liter. Schließlich sparen sie sich damit im Durchschnitt literweise bis zu 5 Cent.

Die Anlage in der St. Johanner Straße 20 ist von Montag bis Freitag zwischen 0700 Uhr und 2000 Uhr geöffnet. An Samstagen gibt es den günstigen Treibstoff zwischen 0800 Uhr und 1800 Uhr. Bezahlt werden kann in Bar, mit Scheckkarte oder mit Bankomatkarte.

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