Causa Lipizzaner/Chorherr: "Bezirksvorsteher Gerstbach soll eigene Worte ernst nehmen und Bauprojekt verhindern"

Wien (Grüne) - Die Wiener Grünen freuen uns über die Klarstellung der Leiterin der Umweltabteilung im Wiener Rathaus Karin Büchl-Krammerstätter bezüglich Landschaftsschutzgebiet Schönbrunn. Die Grünen erinnern daran, dass das für die Lipizzanerreithalle vorgesehene Gebiet zusätzlich als Parkschutzgebiet mit Zusatz Schutzzone und Teil des Weltkulturerbes ist. Zusätzlich ist ab Herbst mit dem offiziellen Bescheid der Denkmalschutzbehörde zu rechnen. "Angesichts solcher Vorgaben fragt man sich schon, wie man als Projektbetreiber frohgemut davon ausgeht, das Lipizzaner-Projekt in diesem Grünraum verwirklichen zu können", meint heute der Grüne Klubobmann Christoph Chorherr.

Außerdem möchte der Klubobmann den Bezirksvorsteher des 13. Bezirks Heinz Gerstbach daran erinnern, dass er vor etwa einem Jahr (als Reaktion auf den Grünen Vorschlag, das Gebiet hinter der Gloriette sanft für kleine Besuchergruppen zu öffnen) meinte, dass das kulturelle Erbe Schönbrunn ein sehr sensibler Bereich sei und nicht schrankenlos vermarktet werden dürfe. Zudem forderte Gerstbach damals auch, dass die Verkehrsprobleme schnellstens gelöst werden müssten. "Wir raten dem Hietzinger Bezirkschef dringend sein eigenen Worte ernst zu nehmen und das Bauprojekt mittels §69 (unwesentliche Abweichungen von Bebauungsvorschriften) nicht zu genehmigen", so Chorherr abschließend.

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