Gute Kooperation zwischen Brüssel und Niederösterreich bei Natura 2000

Naturschutzreferentin Onodi weist Kritik an EU-Verfahren zurück

St. Pölten, (SPI) - "Niederösterreich hat seit mehr als einem Jahr in ständigen Kontakten mit der EU-Kommission viele offene Fragen betreffend Natura 2000 geklärt und in bester Zusammenarbeit Lösungen erarbeitet. Dabei setzen wir in NÖ auch mit Erfolg auf direkte Verhandlungen mit Brüssel", so Niederösterreichs Naturschutzreferentin LHStv. Heidemaria Onodi zu einem heutigen Bericht der Tageszeitung "Die Presse". Zahlreiche Gespräche in Brüssel selbst, aber auch in Österreich - vor kurzem besuchte Dr. Angelika Rubin, Vertreterin der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission, Niederösterreich und überzeugte sich vor Ort gemeinsam mit LHStv. Onodi von der Umsetzung des Natura-2000-Verfahrens - haben diesen erfolgreichen Weg ermöglicht.****

So wurde für das Steinfeld eine gemeinsame Lösung gefunden, etliche Fragen der EU konnten geklärt werden und werden nicht weiter verfolgt. Onodi: "Wir leisten im Naturschutzbereich hervorragende Arbeit. Es gibt deshalb überhaupt keinen Grund, in Brüssel nicht mit offenen Karten zu spielen". Auch im Vogelschutzbereich zeichnet sich eine Lösung für Niederösterreich ab. "Ich habe selbst mit meiner Fachabteilung und den Umweltexperten der Europäischen Union Verhandlungen über unsere Vogelschutzgebiete geführt. Wir arbeiten intensiv an einer guten Lösung", so Onodi. Dazu zählt auch die rechtzeitige Einbindung aller betroffenen Gemeinden. Hier setzen wir den Weg fort, den wir in den letzten Monaten bei der Bearbeitung der FFH-Gebiete gewählt haben.

In den letzten Monaten fanden niederösterreichweit Gespräche mit Gemeinden und den regionalen Interessensvertretern der Wirtschaft, Landwirtschaft und Forstwirtschaft statt, bei denen die kontinentalen Natura 2000 Gebiete vorgestellt und diskutiert wurden. Nun erfolgte der Startschuss für die Natura 2000 Managementpläne, die eine neue Qualität der Kooperation in die Gebiete bringen sollen. Ebenso wurden in einer breiten Info-Offensive von der NÖ Naturschutzabteilung über 1.400 fachliche Stellungnahmen bearbeitet, 3.000 telefonische Anfrage beantwortet und 170 Infoveranstaltungen und Gespräche vor Ort geführt.
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