Wellbeing in Ungarn - Kurorte und Kurhotels

Hajdúszoboszló

Wien (OTS) - 1925 stieß der Geologe Ferenc Pávai Vajna, dessen Büste im Kurpark steht, bei einer Bohrung nach Erdgas zufällig auf eine heiße Quelle, die mit unglaublicher Kraft aus dem Boden schoß. Die besondere Zusammensetzung des Heilwassers wurde entdeckt, als sich bei den Frauen, die regelmäßig ihre Wäsche in den mit Thermalwasser gefüllten Gräben wuschen, Gelenksbeschwerden besserten. Die daraufhin erfolgte wissenschaftliche Untersuchung begründete den Ruhm des Städtchens am Rande der Puszta und machte es binnen kurzer Zeit zum "Mekka der Rheumakranken" von internationalem Ruf.

Heute reiht sich in der Mátyás király útja (König Matthias Straße) ein Kurhotel an das andere, die meisten mit eigenem Heilbad und Fachpersonal, im Sommer treffen sich die Gäste an den Nachmittagen und Abenden auf den Terrassen der Cafés und Restaurants und verleihen Hajdúszoboszló das liebenswerte Flair einer typischen Kurstadt. Dennoch hat man es in den letzten Jahren verstanden, mit zahlreichen Attraktionen, kulturellen Highlights und einem umfassenden Freizeitangebot immer jüngeres Publikum anzulocken.

Das Frei- und Heilbad liegt auf einem riesigen Gelände von über 30 Hektar und bietet Dienstleistungen, die uneingeschränkt den Ansprüchen des 21. Jahrhunderts gerecht werden. Im kürzlich komplett erneuerten Heilbad werden unter fachärztlicher Kontrolle zeitgemäße Therapien in über 40 Heilbereichen angewandt, und eines der größten Freibäder Ungarns und Zentraleuropas bietet den Gästen ideale Voraussetzungen für Erholung, Entspannung und Freizeitvergnügen. Neben verschiedenen Freibecken, einer Schwimmhalle und einem Bootsteich steht als jüngste Attraktion der Aquapark zur Verfügung. Hier finden sich unter anderem ein Sportbecken mit vier Bahnen, eine 113 m lange Riesenrutsche, das "Schwarze Loch", der "Verrückte Fluß" und vieles mehr, das Hajdúszoboszló auch zum "Mekka für Wasserratten" macht.

Hajdúszoboszló hat aber auch eine Reihe von Sehenswürdigkeiten zu bieten. Allen voran die Reformierte Kirche am Kálvin tér, die auf Grundmauern aus dem 15. Jh. steht und deren Festungsmauern zu den wichtigsten Baudenkmälern der Stadt gehört. In der römisch-katholischen Kirche (18. Jh.) sind vor allem die Fresken sehenswert, die die Geschichte der Stadt und die Entwicklung des Bades darstellen. Im benachbarten Bocskai-Museum finden sich zahlreiche Exponate aus dem Hirtenleben der Hortobágy-Puszta. Eine Besonderheit ist auch das eigenwillig gestaltete Glockenhaus im Park vor dem Freibad, in dem Glocken aus einer speziellen Aluminium-Legierung hängen, einem Gußverfahren, das von Edit Oborzil, die aus Hajdúszoboszló stammt, und ihrem Mann Tibor Jenei entwickelt wurde.
Nicht zuletzt lohnt sich auch ein Ausflug in eine der letzten ursprünglichen Pusztalandschaften im Nationalpark Hortobágy, von der das Städtchen umschlossen ist.

Informationen:
Tourinform
H-4200 Hajdúszoboszló, Szilfákalja u. 2
Tel./Fax 0036/52/361612
hajduszoboszlo@tourinform.hu

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