Schweitzer: Neuausschreibung des PVA-Vizegeneraldirektors einzig logische Konsequenz

Wien, 2002-08-08 (fpd) - Verwundert über die Aussagen von SP-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures zeigte sich heute der FPÖ-Generalsekretär Karl Schweitzer und nahm zu den rechtlichen Fragen rund um eine Neuausschreibung des stellvertretenden Leitenden Angestellten der PVA Stellung. ****

Bei der Besetzung der Leitenden Angestellten in der PVA würde rein formalrechtlich nach §36 Abs.4 DO.A eine interne Ausschreibung genügen. Der Überleitungsausschuß unter der Führung von Karl Haas (SP) entschied sich jedoch angesichts der so wichtigen Funktion an der Spitze eines der größten Pensionsversicherungsträger Europas bei der bereits erfolgten Besetzung dafür, diese Positionen öffentlich auszuschreiben. Es sollte ein möglichst breiter Personenkreis die Gelegenheit bekommen, sich zu bewerben. Und nur ein solches Verfahren garantiert, daß der/die am besten qualifizierte Bewerber/in ausgewählt werden kann. Mit der Bestellung von Reinhart Gaugg, den der Überleitungsausschuß nach absolviertem Auswahlverfahren der Personalberatungsfirma Jenewein als Bestqualifizerten gewählt hatte, war dieses Ausschreibeverfahren beendet, so Schweitzer.

"Nach dem einvernehmlichen Ausscheiden Reinhart Gauggs aus dieser Position ist diese Stelle nun neu zu besetzen. Es entspricht den Prinzipien der Logik, daß dabei selbstverständlich nur ein ähnlicher Auswahlvorgang in Frage kommt, der schon bei der ersten Besetzung als der einzig richtige und vertretbare Weg vom Überleitungsausschuss beschlossen wurde. Nur ein transparentes Ausschreibe- und Bestellungsverfahren kann sicherstellen, daß die auszufüllende Aufgabe - wie auch in der Privatwirtschaft - optimal besetzt und professionell ausgeübt werden kann. Eine neue Ausschreibung für den nun vakanten Posten des stellvertretenden Leitenden Angestellten sei daher die einzig logische Konsequenz", sagte Schweitzer.

Wenn SP-Bures von einer "Schmähausschreibung" spreche, dann diskreditiere sie damit die bisherige Arbeit des Überleitungsausschusses und seines Obmannes Karl Haas (SP). Eine rasche Ausschreibung sei daher nun die einzige Variante, um den von ihr befürchteten "Stillstand" in der Pensionsversicherungsanstalt nicht eintreten zu lassen. Es sei nicht nachvollziehbar, warum sich Bures so vehement gegen ein objektives Verfahren stellt, das es jeder/m qualifizierten Bewerber/in ermöglicht, daran teilzunehmen. Eine rein interne Ausschreibung, wie von SP-Bures gefordert, würde hingegen einem breiten Personenkreis die Möglichkeit einer Bewerbung von vornherein verwehren. (Schluß)

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