Bures: BUWOG-Verkauf muss neu aufgerollt werden

Wien (SK) "Diesem Total-Flop der Regierung wurde mit dem OGH-Urteil ein Riegel vorgeschoben. Jetzt muss der Verkauf der Bundeswohnungen neu aufgerollt werden, wenn es der Regierung mit ihren Versprechungen gegenüber den Mietern ernst ist", erklärte die SPÖ-Wohnbausprecherin und Präsidentin der Mietervereinigung Doris Bures am Donnerstag in Bezug auf das Urteil des OGH zu den rechtswidrigen Verkaufsbedingungen der BUWOG. "Grasser ist daher aufgefordert", so Bures gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Alles andere würde den Verdacht der SPÖ, dass mit dem Verkauf Investoren zum Zug hätten kommen sollen, bestätigen", unterstrich Bures. Grasser möge die Mieter daher "nicht prellen, sondern dafür sorgen, dass diese Wohnungen nach dem günstigeren gerichtlichen Preissetzungsverfahren an die interessierten Mieter verkauft werden", betonte Bures.

Weiters forderte Bures die Regierung auf, die Änderungen des Wohnrechtsänderungsgesetzes in der Wohnrechtsnovelle 2002 rückgängig zu machen, mit der schlechtere gesetzliche Kaufbedingungen geschaffen wurden. Die Österreichische Mietervereinigung biete, so das Angebot von Bures, "den betroffenen Mietern der ehemals gemeinnützigen Bauvereinigungen des Bundes Unterstützung an, zu ihrem Recht zu kommen". (Schluss) up

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