Kogler: Riess-Passers Amt mutiert zu Fluchthilfe- Ministerium

Vizekanzlerin hat Aufklärungsbedarf bei Gauggs Privatreise

OTS (Wien) - "Das Amt von Vizekanzlerin Riess-Passer mutiert zum Fluchthilfe-Ministerium für gestrandete Blaue", erklärt heute der Vorsitzende des parlamentarischen Rechnungshofausschusses, Grün-Abgeordneter Werner Kogler, zur Fluchthilfe für Reinhard Gaugg nach Florida, USA. Aufgrund von Hinweisen eines anonymen Anrufers, dass Gaugg sich per Air France gerade absetze, und von Kogler in der Folge durchgeführten Recherchen und Überprüfungen, geht eindeutig hervor, dass MitarbeiterInnen der Vizekanzlerin mit Gauggs Untertauchen beschäftigt waren.

Es sei nichts dagegen einzuwenden, wenn jemandem geholfen werde. Dass jedoch das Amt der Vizekanzlerin dazu instrumentalisiert werde, sei unverständlich und erzeuge massiven Erklärungsbedarf, so Kogler. "Warum hat sich nicht die Kärntner FPÖ oder eine Privatperson um die Buchung und Reiseabwicklung von Reinhard Gaugg gekümmert? Gerade in der Kärnter FPÖ finden sich doch viele ExpertInnen für Privatreisen. Die schaffen’s ja auch bis nach Bagdad zu kommen, da sollte Miami kein Problem sein", ergänzt Kogler.

Vizekanzlerin Riess-Passer hat ernormen Aufklärungsbedarf rund um die geheime Kommandosache Gaugg. Folgende Fragen sind von ihr umgehend zu beantworten:
Wer hat Gauggs Reise gebucht?
Wie viele Personen des öffentlichen Dienstes waren für die Buchungsabwicklung beschäftigt?
Wer kommt für die Kosten auf?
Gibt es privilegierte Sonderkonditionen, wie sonst üblich bei Buchungen, die von öffentlichen Stellen der Republik über das Verkehrsbüro gebucht werden?

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