FPÖ-Kritik an einem Flächenwidmungsfall in Grinzing

Wien (OTS) - In einem Pressegespräch der Wiener FPÖ zeigten LAbg. Heike Trammer und LAbg. Heinz-Christian Strache einen Flächenwidmungsfall in Grinzing auf, der, so die FPÖ-Politiker, zur Existenzgefährdung für einen traditionellen Grinzinger Heurigenbetrieb führen könnte. Vor rund 30 Jahren sei die Gemeinde Wien an die Familie des betroffenen Heurigenwirtes herangetreten, um ein Grundstück für die Nutzung eines zu errichtenden Schulgebäudes zu erwerben. Das damalige Kaufanbot von 80 Schilling pro Quadratmeter wurde von der Familie nicht angenommen, die Gemeinde machte öffentliches Interesse geltend und widmete das hochwertige Bauland in bester Lage in Grünland um. Eine Entschädigung des Eigentümers erfolgte nicht, es blieb ihm jedoch die Zugangsnutzung. Vor rund 10 Jahren stand dann fest, dass die Nutzung für das Schulgebäude nicht in Anspruch genommen wird. Seitdem versucht die Familie vergebens, dass dieses Grundstück wieder in Bauland rückgewidmet wird.

Sowohl das Finanzamt, das für das besagte Grundstück immer noch Grundsteuer für Bauland vorschreibt, als auch eine Kredit gebende Bank sehen das Grundstück als Bauland an, es ist als solches aber für den Eigentümer nicht nutz- oder verkaufbar. Ein finanzieller Schaden, der den Heurigenbetrieb in den Ruin treiben könnte. Trammer und Strache forderten eine rasche Rückwidmung des betreffenden Grundstückes in Bauland und eine Änderung der Bauordnung, damit sich derartige Fälle nicht wiederholen können.

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