Schutz vor Hochwasser: Rund um die Uhr für Wien da

Zur Zeit Badeverbot

Wien (OTS) - Insgesamt 11 Mitarbeiter der MA 45, Wasserbau sind im Permanenzdienst, also rund um die Uhr im Einsatz. Christoph Langthaler, stellvertretender Abteilungsleiter der MA 45, Wasserbau:
"Sobald Hochwasser über die Wehrverschlüsse vom Einlaufbauwerk Langenzersdorf läuft, hat Wien offiziell Hochwasser und das heißt leider auch Badeverbot."

Insgesamt werden laufend drei Wehranlagen auf höchstem technischen Niveau - elektronisch gesteuert - beobachtet: Neben dem Einlaufbauwerk Langenzersdorf, das Wehr 1 Kaisermühlen und das Werk 2 Lobau. Die Hochwassermassen werden in zwei Flüsse aufgeteilt: den ursprünglichen Donaustrom und das Entlastungsgerinne (Neue Donau).

Nasse Füsse für Copa Cagrana Wirte - die 45er informiert

Copa Cagraner Wirte werden höchst wahrscheinlich nasse Füße bekommen, denn die Prognosen der MA 45 Wasserbau lauten: "Das Wasser steigt". Insgesamt wurden um die 20 Betriebe, die unmittelbar betroffen sind, schon gestern, Mittwoch, von den Mitarbeitern der 45er persönlich informiert.

Auf Grund des Hochwassers leidet auch die Badewasserqualität, denn zur Zeit heißt es für alle Wasserliebhaber "Badeverbot auf der Neuen Donau". Rote und gelbe Fahnen machen darauf aufmerksam: rot und gelb untereinander bedeuten Gewässerbenützung wegen Hochwasser verboten, die rote Fahne alleine heißt: Baden aus hygienischen Gründen verboten.

14 Tage aus für Badenixen

Langthaler: "Erfahrungsgemäß bedeutet Hochwasser ein Badeverbot für mindestens 14 Tage. Es können aber auch drei Wochen sein." Das hygienische Institut der Stadt Wien nimmt nach dem Rückgang des Hochwassers regelmäßige Kontrollen. (Schluss) bfm

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