Bures: Versagen der Regierung beim Staumanagement

Wien (SK) "In der Verkehrspolitik staut es sich genauso wie in allen anderen Bereichen, in denen die Regierung nach dem Motto:
`Versprochen - gebrochen' vorgeht", erklärte am Samstag SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Noch vor dem Sommer wurde von der Regierung nach dem Ministerrat ein so genanntes Anti-Stau-Paket präsentiert. "Vizekanzlerin Riess-Passer teilte im Pressefoyer vollmundig mit, dass 50 Prozent der Baustellen während der Sommermonate geschlossen oder beseitigt werden sollen. Davon kann keine Rede sein. 70 Prozent der Österreicher empfinden die derzeitige Verkehrssituation in der Hauptreisezeit für schlechter als in den vergangenen Jahren", so Bures. ****

Für 44 Prozent der Bevölkerung ist das Baustellenchaos schlecht, 37 Prozent machen konkret eine verfehlte Verkehrspolitik für die permanenten Staus verantwortlich (Format/OGM). Bures kritisierte vor allem die mangelnde Koordination mit den örtlichen Verkehrsbehörden und Landesregierungen, das Staumanagement vor Ort und die nicht funktionierende rechtzeitige Information der Autofahrer.

Für Bures zeige dies, dass die Ankündigung von Bundesminister Reichhold, von ihm eingesetzte Staumanager würden Staus in Österreich vermeiden, unrichtig ist. Vielmehr sei festzustellen, "dass die neue Führung gegenüber der alten Asfinag-Führung auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen durch zu späte und falsche Ankündigungspolitik" bzw. "durch Baumaßnahmen zu unrechter Zeit" ein "nie dagewesenes Verkehrschaos" angerichtet habe.

"Für die Menschen, die im Sommer mit dem Auto unterwegs sind zeigt sich deutlich, dass das stümperhafte Staumanagement ein weiterer Puzzlestein im Totalversagen dieser Regierung ist", sagte Bures abschließend.(Schluss) up

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SK1