Inhaliertes Iloprost ist hochwirksam bei Patienten mit schwerer pulmonaler Hypertonie

Neue Studienergebnisse im New England Journal of Medicine

Wien (OTS) - In der letzten Ausgabe des New England Journal of Medicine (Vol. 347:322-329) wurden die Ergebnisse einer multizentrischen, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie zu Iloprost bei inhalativer Verabreichung an Patienten mit Pulmonaler Hypertension publiziert. In dieser 12 Wochen-Studie konnte gezeigt werden, dass die mehrmals tägliche Inhalation von Iloprost zu einer signifikanten Verbesserung aller relevanten Symptome, wie z.B. Atemnot in Ruhe und Belastung, führt, was auch mit einer signifikanten Erhöhung der Lebensqualität dieser Patienten einherging.

Die inhalative Anwendung von Iloprost hat den wesentlichen Vorteil, dass der Wirkstoff direkt in die Lunge gelangt und dort eine selektive Gefässerweiterung auslöst, ohne dabei bedeutende Nebenwirkungen auf den Gesamtorganismus zu verursachen. Im Sinne dieses innovativen Therapieansatzes wurde Iloprost bereits im Oktober 2000 seitens der EU-Zulassungsbehörde der "Orphan Drug Status" zugesprochen.

Die Pulmonale Hypertonie ist eine seltene Erkrankung, die durch Erhöhung des Blutdrucks im Lungenkreislauf gekennzeichnet ist und mit einer hohen Mortalität einhergeht. Mit der inhalativen Verabreichung von Iloprost werden die bisherigen Behandlungsmöglichkeiten wesentlich erweitert, weshalb zu erwarten ist, dass die sonst erforderlichen Lungentransplantationen seltener vorgenommen werden müssen.

Iloprost ist ein stabiles Prostazyklinderivat, das seit Jahren als Ilomedin zur Behandlung von verschiedenen Gefäßerkrankungen, wie z.B. der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, eingesetzt wird. Die europaweite Zulassung von Iloprost zur inhalativen Behandlung der Pulmonalen Hypertonie wird für Anfang 2003 erwartet.

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