Kräuter zu Privilegien-Suche: Haupt soll bei Waneck anfangen

Die größten Abkassierer sind in der FPÖ zu Hause

Wien (SK) "Wenn Sozialminister Haupt tatsächlich an Privilegien und Unvereinbarkeiten im Gesundheitsbereich interessiert ist, und mit seiner dilettantisch angelegten Schnüffelaktion nicht bloß von der Causa Gaugg ablenken möchte, dann soll er sich als erstes die einträglichen Gesundheitsgeschäfte seines Staatssekretärs Waneck anschauen", empfiehlt SPÖ-Rechnungshofsprecher Günter Kräuter dem Minister am Freitag. ****

Waneck sei neben seiner Tätigkeit als Staatssekretär "Gesundheitsunternehmer" und hält als solcher an drei Ordinationen Anteile. Die Gewinne dieser Unternehmen bestehen in erster Linie aus Zahlungen der Krankenversicherungsträger. "Das heißt, Waneck verschafft sich aus Krankenkassengeldern persönlichen Gewinn", stellte der SPÖ-Rechnungshofsprecher fest. Diese Geschäfte des freiheitlichen Staatssekretärs würden abermals ein deutliches Licht auf die wahre Mentalität der angeblichen Antiprivilegienpartei FPÖ werfen: "Die größten Abkassierer der Republik, sind nämlich in der FPÖ zu Hause", so Kräuter gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Dass man im Gesundheitsstaatssekretariat ob dieser Enthüllungen äußerst nervös ist, zeigt für Kräuter der Umstand, dass er, Kräuter, gestern in einer Aussendung des Staatssekretariats "unflätig beschimpft" wurde. "Offensichtlich herrscht dort ein schlechtes Gewissen", so Kräuter abschließend. (Schluss) ml

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