FP-Strache: "Graffitiverzierungen" an Wiener Häusern müssen nicht sein!

Durch spezielle Verfahren könnte Wien seine Häuser vor dem Anschlag der "Graffiti-Sprayer" schützen.

Wien, 02-08-2002 (fpd) - Die Diskussion über Graffiti wurde in den letzten Jahren durch "wilde Schriften" und großen Spray-Bilder der HipHop-Kultur wieder aktualisiert. Es handelt sich bei den gesprayten Bildern oder Schriftzeichen um eine eigenwillige Kommunikationsform die international - vorwiegend jedoch im städtischen Bereich - weit verbreitet ist.

In den letzten Jahren ist auch in Wien ein vermehrtes Ansteigen der "verzierten" - besser gesagt verschandelten - Wandflächen an Wohnhäusern und öffentlichen Bauten zu verzeichnen. "Kaum ein frisch renoviertes Haus, das nicht innerhalb kürzester Zeit wieder mit Schriftzeichen oder Bildchen beschmiert wird", so Strache, der in diesem Zusammenhang auch feststellte, daß laut Auskunft von Polizeioffizieren in Wien ein jährlicher Schaden von rund 20.000.000 € entstehen würde.

War die Graffitibeseitigung bis vor kurzem Aufgabe von Reinigungstrupps der Stadtverwaltungen, drängten mit der explosionsartigen Verbreitung der Sprayer-Kultur immer häufiger spezialisierte Unternehmen auf den Markt. Heute ist Gebäudereinigung ein florierendes Gewerbe, in welches enorme finanzielle Mittel fließen und wo modernstes technisches know how zum Einsatz kommt. Es gibt innovative Produkte, welche die Gebäude durch Schutzfilme dermaßen schützen, daß allfällige Sprayerbilder ohne größeren Aufwand wieder entfernt werden können. Bürgermeister Häupl wäre daher gut beraten diese Möglichkeit überprüfen zu lassen.

Daß die Wiener Rathaussozialisten für Innovationen nicht unbedingt ein offenes Ohr haben ist ja allgemein bekannt, in diesem Fall wäre es jedoch notwendig über den eigenen Schatten zu springen um weitere Stadtverschandelungen - in diesem Fall nicht durch die Wien-Mitte Architektur sondern durch Graffitisprayer - zu verhindern und kostengünstig zu entfernen. Dadurch könnte ein jährlicher Schaden von rund 20.000.000 € für Wien abgewandt werden, schloß Strache. (Schluß) jen

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