Chorherr: Grüne Ideen für den Radverkehr in Wien

Wien (OTS) - Die Einführung des "Viennabike" habe für Radfahrer unglaubliche Impulse gebracht, stellte Mag. Christoph Chorherr am Freitag in einem Pressegespräch der Grünen fest. Es könne von einem "grandiosen Erfolg" gesprochen werden, Verkehrszählungen hätten ergeben, dass die Radfrequenz signifikant gestiegen sei. Der zweite Versuch, so Chorherr, funktioniere deutlich besser, das Nachjustieren habe sich positiv ausgewirkt.

Wie Chorherr sagte, gebe es dennoch eine Reihe von Forderungen der Grünen, um das Radfahren in Wien für noch mehr Menschen interessant zu machen. Als Beispiel führte er das sogenannte "Lückenschlussprogramm" an, der einen weiteren Ausbau des Radnetzes vorsieht. Beispielsweise soll dies in der Mariahilfer Straße der Fall sein. Die für den Radverkehr bereits beschlossenen Budgetmittel in der Höhe von umgerechnet 80 Mio. Schilling sollten ausgenützt werden. Ein Problem sei die Unterbringung von eigenen Rädern in Wohnhäusern. Sinnvoll wären die Schaffung von Fahrradeinrichtungen in alten und neuen Häusern. Im übrigen sollten Einbahnen für Radfahrer geöffnet werden.

Grüne für Umweltverträglichkeitsprüfung bei Projekt "Wien Mitte"

Im Pressegespräch übte der Klubobmann im Zusammenhang mit dem Projekt "Wien Mitte" massive Kritik. Die Grünen fordern die sofortige Absetzung eines Antrages, der auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung der Landesregierung steht. Dieser Antrag beinhaltet, dass das Projekt Wien Mitte nicht der Umweltverträglichkeitsprüfung unterliegt. Die Stadt agiere zu 100 Prozent im Interesse der Investoren und nicht der öffentlichen Hand. Dies sei der falsche Weg, sagte Chorherr.

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Tel. 4000/81821, im Internet unter http://wien.gruene.at/ oder per E-Mail rudi.leo@gruene.at . (Schluss) ull/bs

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Peter Ullmann
Tel.: 4000/81 081
ull@m53.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/OTS