Großbaustelle A 2: Entschärfung durch guten Baufortschritt

Pröll: Gegenverkehr wird 4 Wochen früher um die Hälfte verkürzt

St.Pölten (NLK) - Vier Wochen früher als geplant kann der 8 Kilometer lange Gegenverkehr auf der Südautobahn-Großbaustelle zwischen Wiener Neudorf und Guntramsdorf um die Hälfte verkürzt werden. Durch Forcierung der Arbeiten, durch Wochenendarbeit und phasenweiser Nachtarbeit wird in der Nacht zum 6. August der Verkehr bereits zur Hälfte auf die neue Betondecke umgelegt. Damit ist auch die Anschlussstelle Wiener Neudorf wieder ungehindert befahrbar.

Ermöglicht wurde dieser optimale Bauverlauf auf der A 2 zwischen Vösendorf und Guntramsdorf, die derzeit generalerneuert und vierspurig inklusive eines Sicherheitsstreifens ausgebaut wird, durch die gute Abstimmung zwischen der Bauaufsicht des NÖ Straßendienstes mit der ASFINAG und den bauausführenden Firmen. Derzeit werden am neuen Abschnitt noch die Leitschienen fertig montiert, die Bodenmarkierung aufgebracht und das Autobahnteilstück mit den neuen Verkehrszeichen ausgestattet.

Für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ist dieser Bauverlauf ein weiterer Beweis für das funktionierende Baustellenmanagement in Niederösterreich. "Unseren Zielsetzungen, kurze Bauzeiten bei größtmöglicher Verkehrssicherheit, sind wir wieder ein gutes Stück näher gekommen. Diese Baustelle, die durch ein umfangreiches Sicherheitspaket zu den sichersten in Europa zählt, wurde damit weiter entschärft", so Pröll.

Nun wird mit Hochdruck auf dem verbleibenden Abschnitt gebaut. Die Arbeiten konzentrieren sich dabei auf den Umbau und die Verbreiterung der Schwechatbrücke. Auch der riesige Betonfertiger ist im verbleibenden Gegenverkehrsabschnitt noch die letzten Tage im Einsatz. Diese riesige Baumaschine bringt eine Tagesleistung von bis zu 800 Meter Betonfahrbahn in 25 Zentimeter Stärke auf, und zwar auf einer Breite von 3 Fahrspuren. Auch Fugen müssen in den Beton geschnitten werden, dazu sind noch umfangreiche Abdichtungsarbeiten im Laufen. Die fünf Brücken sind, abgesehen von der Schwechatbrücke, bereits fertig umgebaut und verbreitert.

Positive Auswirkungen auf das Unfallgeschehen hat auch die starre Mitteltrennung. Unfälle mit dem Gegenverkehr sind damit fast ausgeschlossen. Durch die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen in den Gegenverkehrsabschnitten auf Niederösterreichs Autobahnbaustellen gab es bisher kein einziges Todesopfer zu beklagen. Dazu ist es nach Aussagen der Exekutive auf dieser Großbaustelle kaum zu baustellenbedingten Stauungen gekommen.

Zu Wochenbeginn und gegen Wochenende ist das hohe Verkehrsaufkommen Grund für Verzögerungen im Verkehrsablauf. Mit durchgehender Überwachung sorgt die Exekutive für die Einhaltung der Verkehrsvorschriften. Insgesamt kommen 6 Radaranlagen zum Einsatz, verstärkt durch mobile Geräte. Auch Abstandsmessungen werden vermehrt durchgeführt.

Kürzlich wurden auch die kurzen Gegenverkehre auf der A 21 Außenringautobahn bei Sattelbach und Sittendorf wieder aufgehoben, die Autobahn ist in diesem Abschnitt wieder ungehindert befahrbar. Hier wurden zwei Autobahnbrücken saniert und verbreitert. Durch Forcierung der Bauarbeiten und die günstige Witterung konnte auch hier eine Bauzeitverkürzung um 10 Tage erreicht werden.

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