KUNST GEGEN GEWALT präsentiert im Rahmen der Bregenzer Festspiele "Die Welt der unsichtbaren Mauern"

Eine Performance für Video und Percussion / Werkstattbühne, Bregenz / 6. und 8. August, 2002, 21.30 Uhr

Wien (OTS) - "Kunst war immer die Schaffung einer Gegenwelt zur realen und hat sich immer all der Bausteine bedient, aus denen sich diese reale Welt zusammensetzt: Krieg, Frieden, Glück, Unterdrückung, Schmerz... Kunst ist auch ein Prozess der Sublimation und Kommunikation. Kunst ist aber auch ein Prozess des Lernens, des Verstehens, der Einsicht und der Läuterung. Das ist der Ausgangspunkt der von mir ins Leben gerufenen Initiative." so Franz Morak, Kunststaatssekretär Österreich.

KUNST GEGEN GEWALT ist eine Initiative des Vereines "Art und Vision" mit dem Ziel eine künstlerische und intellektuelle Debatte über ein grundsätzlich gesellschafts-politisches Problem anzuregen.

Mit dieser Produktion schlägt KUNST GEGEN GEWALT eine Brücke zwischen den Jahrtausenden und weist auf den inneren Zusammenhang der Kunstformen (Stumm)Film und Musik hin, der schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts thematisiert wurde.

Die damaligen Kunstwerke (oft wahre Monumentalfilme) mußten ja vor der Erfindung des Tonfilms ohne "konservierte" begleitende Geräusche auskommen und bedienten sich daher visuell oft übersteigerter Gestik und Mimik und akustisch "direkt", also "live" erzeugter Töne. Dabei wurde die Dramatik der Gewalt mit eindrücklichen ebenso wie eindrucksvollen künstlerischen Mitteln transportiert.

Auf diese Tradition bezieht sich "Die Welt der unsichtbaren Mauern", wobei ein eigens zum Thema KUNST GEGEN GEWALT produzierter Film mit ungewöhnlichen Klängen (Dank großem Percussion-Instrumentarium) kombiniert wird.

Die jungen Künstler - Lester Cano-Alvarez und Jovan Arsenic / Video, Martin Grubinger / Percussion - setzen sich mit Barrieren und (un)sichtbaren Mauern wie Zensur, Rassismus, Gewalt, Intoleranz und absoluter Kontrolle auseinander und greifen dabei auf Material von I. Xenakis, Ferneyhough, M. Mikl und Martin Grubinger zurück.

"Die Welt der unsichtbaren Mauern" ist ein waghalsiges, modernes Experiment und richtet sich gegen die Gewalt der künstlerischen Geschichtslosigkeit.

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