Überstunden nicht bezahlt: AK erstritt für Arbeitnehmer fast 4300 Euro

Linz (AKO) Mehr als ein Jahr war ein Angestellter bei einer Linzer Gastronomie-Betriebs GmbH beschäftigt. Er leistete regelmäßig Überstunden, Geld dafür hat er nie gesehen. Die Arbeiterkammer verhalf ihm zu seinem Recht.

Während des gesamten Beschäftigungsverhältnisses wurde dem Dienstnehmer eine Umsatzbeteiligung bzw. eine Erhöhung des Grundgehalts für die geleisteten Überstunden in Aussicht gestellt. Als dieser die Einlösung der Versprechen forderte, bekam der Arbeitnehmer den Blauen Brief. Er wandte sich an die Arbeiterkammer um Hilfe. Die AK intervenierte bei dem Unternehmer, der schnell einem außergerichtlichen Vergleich zustimmte. Einen Teil der Summe (4344 Euro) zahlte der Dienstgeber sofort. Den Rest von 4277 Euro (58.855 Schilling) blieb er allerdings schuldig.

Die Arbeiterkammer musste nun erst recht für den Arbeitnehmer vor Gericht gehen. Erst als ein gerichtlicher Zahlungsbefehl erwirkt und exekutive Schritte eingeleitet wurden, zahlte der Unternehmer den ausständigen Betrag an den Dienstnehmer.

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