Vilár über Salzburger Zuwendungen und die bevorstehende Heirat

Wien (OTS) - Alberto Vilár, bis dato resistenter Junggeselle, heiratet die an der Harvard University lehrende Musikwissenschafterin Karen Painter, die er bei einem Seminar in Salzburg kennengelernt hat. Das bestätigen beide in der morgigen NEWS-Ausgabe. Das Fest soll im Oktober in New York stattfinden, obwohl Gerüchte von einer Vermählung noch im August in Salzburg sprechen.

Vilár wollte nach wie vor weder Zeitpunkt noch Höhe der von den Salzburger Festspielen dringlich erwarteten Zuwendungen bekannt geben. Im NEWS-Interview zeigt er sich empört über Salzburger Gerüchte, seine Zahlungsfähigkeit betreffend.

Er sei im vergangenen Jahr fast gestorben, sagt Vilár. "Ich hatte vier Operationen in sechzehn Monaten, darunter eine lebensbedrohende an der Gallenblase. Ich lag ein Jahr lang rekonvaleszent zu Hause, habe 30 Pfund verloren und wurde so schwach, dass ich kaum gehen konnte. Das jetzt ist meine erste Woche ohne Krücken. Jeder Schritt, den ich tun kann, ist ein Schritt zurück ins Leben. Es wird noch sechs Monate dauern, bis ich wieder ganz auf den Beinen bin."

Vilár weiter: "Wenn ich in dieser Minute, mit meinen Zahlungen für Salzburg aufhören würde, hätte ich immer noch mehr getan als jeder andere. Ich finde das ungeheuerlich: Ich wäre fast gestorben, aber statt mich anzurufen und zu fragen: ,Wie geht es? Was können jetzt wir für dich tun?’ kamen Gerüchte. Ich brauche ja keine Menschen um mich, schon gar nicht solche, die jeden Tag danke sagen. Danke sagt ohnehin der Mann auf der Straße."

Salzburg, so Vilár, "bekommt ständig Geld von mir! Ich war es, der den Festspielen zu Beginn Geld angeboten hat, dann baten sie um mehr, und ich gab und gab. Ich zahlte, als Hans Landesmann verzweifelt zu mir kam. Es ist wahr: Ich habe gebeten, die Zahlungen für 2001 um ein Jahr aufzuschieben, als ich fast gestorben wäre. Aber es gibt eine alte Binsenweisheit: Sie können die beste Ehe der Welt führen, aber Sie können sie auch binnen 48 Stunden kaputtmachen, wenn Sie es darauf anlegen. Wenn man mir jetzt ständig nachsagt, ich sei mit den Zahlungen in Verzug, legt man es genau darauf an."

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